Deine Hundetrainer-Sprechstunde

wird immer ängstlicher

  Brandenburg
Lollia schrieb am 27.05.2017   Brandenburg
Angaben zum Hund: Mischlinge bis 44 cm, weiblich, kastriert, Alter 4-10 Jahre

Hallo, ich habe seit 2 Jahren eine nun ca 4 jährige Hündin aus dem Tierschutz. Jeden Abend (wird ständig schlimmer) -mittlerweile auch schon bevor es dunkel wird- starrt mein Hund stocksteif durch die Terrassentür in den Garten, duckt sich weg und verkrümelt sich in der oberen Etage. Rufe ich sie und geh mit ihr raus um ihr zu zeigen, dass da nichts gruseliges ist, entspannt sie sich. Kaum drinnen, geht die Angststarre wieder los. Ich habe alles in Erwägung gezogen - sich reflektierende Lichter in der Scheibe, Geräusche durch den Fernseher,...
Sind wir in einer anderen Umgebung - Ferienwohnung mit Garten z.B. hat sie das Problem nicht. Mittlerweile will sie auch nicht mehr abends ihr Geschäft machen, dann steht sie steif vor Angst im Gebüsch rum und würde , wäre sie nicht angeleint, sofort zum Haus zurück flüchten. Ich habe abends keine Angst, weder im Haus, noch auf der Straße. Was kann ich nur tun, es wird immer schlimmer..

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 29.05.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, dieses Problem online zu lösen ist leider unmöglich. Manchmal fallen einem mögliche Ursachen gar nicht auf, weil es eben die einem gewohnte Umgebung ist. Gerüche spielen in der Welt des Hundes eine große Rolle. Vielleicht riecht sie etwas, was sie an etwas Unangenehmes aus ihrer Vergangenheit erinnert.
    Wenn ein Hund in bestimmten Situationen großen Stress hat, dann kann er gar nicht lernen, diese Situation als "unbedrohlich" einzustufen.
    Man kann mit homöopathischen Mitteln, Bachblüten, pflanzlichen Angstlösern oder auch wenn es gar nicht anders geht medikamentös unterstützend helfen.
    In ihrem Falle wäre es also zuerst einmal wichtig, den Hund jetzt wieder aus dieser Spirale herauszuholen, damit man ein Training in diese Richtung beginnen kann.
    Damit sie vorwärts kommen bei der Lösung ihres Problemes, würde ich ihnen empfehlen sich hier Hilfe bei einem Hundetrainer mit der Zusatzausbildung zum Verhaltensberater zu holen. Denn man muß hier genau schauen, was für ihren Hund geeignet ist und wie man das Training gestaltet, damit der Hund es überhaupt bewältigen kann.
    Adressen für Hundetrainer finden Sie z.B. auf den Seiten des BHV unter www.hundeschulen.de oder auf der Seite
    der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin
    und -therapie – GTVMT unter http://www.gtvmt.de/


    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick
    zertifizierter Hundetrainer/Verhaltensberater IHK/BHV

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