Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hündin beachtet mich nicht

Melanie Schulz schrieb am 18.01.2016
Angaben zum Hund: Jack russel/französische bulldogge , weiblich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Guten Tag.
Seit 2 Monaten besitze ich eine 9 monate junge Hündin. Es klappt alles prima zu hause. Stubenrein ist sie im großen und ganzen und hat sich auch schon recht gut eingelebt.
Sobald wir aber die Haustür verlassen, ist alles andere wichtiger. Sie beachtet mich überhaupt nicht. Außer wenn wir an eine Straße kommen und sie überqueren wollen da habe ich ihr beigebracht, dass sie warten soll und erst wenn ich ihr sage dass sie rübergehen darf, wir die Straße überqueren.

Dann kommt noch das Gebelle hinzu sobald sie andere Hunde sieht. Oft stellt sie ihre Nackenhaare auf und wirkt recht unsicher obwohl sie mit dem schwanz wedelt und die Ohren spitzt.

Ich hoffe dass sie weiterhelfen können.

Liebe grüße, Melanie Schulz

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Antworten(4)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 18.01.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo sie sind (noch) nicht "wertvoll" genug für den Hund um sie bei soviel Ablenkung zu beachten. Sie können versuchen, die Aufmerksamkeit des Hundes auch draussen auf sich zu ziehen. Futter ist eine sehr wichtige Ressource für einen Hund. Packen sie das gesamte Futter in eine Leckerlitasche, die sie jedesmal mitnehmen, wenn sie hinausgehen. Wenn sie spazieren sind, rufen sie sie ab und an zu sich, belohnen sie sie dafür. Machen sie unterwegs Spiele oder mal ein "Sitz" und warten etc. Werden sie draussen interessanter für ihren Hund. Agieren Sie. Belohnen sie die Hündin anfangs viel und oft. Die Hündin wird rasch merken, dass sie nun doch beachtenswert sind.
    Ebenso verfahren sie, wenn andere Hunde kommen. Rufen sie die Hündin zu sich. Belohnen sie sie nur, wenn sie leise ist. Zeigen sie ihr, dass andere Hunde für sie toll sind (gibt etwas leckeres). Sozialpartner für ihren Hund sind sie. Sie muß keinen Kontakt zu anderen Hunden haben, wenn sie nicht möchte.
    Eventuell finden sie in ihrer Nähe eine Hundeschule, in der sie mit ihrer Hündin Hundebegegnungen üben können. Dabei soll sie erst einmal nur lernen, dass andere Hunde auf eine gewisse Distanz okay sind. Dann kann die Distanz verringert werden und später kann sie in einer kleinen Gruppe mitarbeiten und, so sie möchte, mit dem einen oder anderen Kontakt aufnehmen.
    Geben sie ihr und sich Zeit, haben sie Geduld und überfordern sie sie nicht. Adressen für Hundeschulen finden sie z.B. auf den Seiten des BHV unter : http://www.hundeschulen.de/

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

  • Melanie Schulz
    Melanie Schulz
    schrieb am 18.01.2016

    Vielen dank für die schnelle Antwort.
    Heißt das, dass ich ihre gesamte Futterration für den Tag beim gassigehen draußen als Belohnung verfüttere?

    LG

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 18.01.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo - gerne. Ja dies wäre optimal. Zumindest für einen gewissen Zeitraum. Wenn sich ihr "Problem" erledigt hat, ist dies nicht mehr zwangsläufig notwendig.

    MfG S. Kutschick

  • Melanie Schulz
    Melanie Schulz
    schrieb am 18.01.2016

    Vielen vielen dank. Ich werde es auf diesem Wege versuchen und hoffen dass es auch klappt.
    LG

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