Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Mein Hund zeigt aggressives Verhalten

  Saarland
Sumaya schrieb am 24.03.2015   Saarland
Angaben zum Hund: Australien Shepherd - border Collie Mischling , männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo
Mein Hund zeigt vorallem Männern gegenüber aggressives Verhalten er hat jetzt auch schon zweimal jemanden angefallen mittlerweile trägt er draußen nur noch einen Maulkorb,aber auch anderen fremden Hunden gegenüber verhält er sich aggressiv allerdings nur wenn er an der Leine Ist habe schon sehr viel ausprobiert, Futter Training,Hundeschule, Einzel Training mit einer tiertehrapeutin bisher hat allerdings nichts geholfen im Gegenteil es wurde nur schlimmer.

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 24.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, damit er seine Ruhe hat.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde oder Männer fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wuchtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Ein Sherpherd braucht auch unbedingt geistiges Training, das sind keine Hunde für Gassi-gehen. Schauen Sie, was ich meinem alles gemacht habe:
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.

    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt


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