Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund reagiert agressiv

  Sachsen
sunney schrieb am 06.10.2014   Sachsen
Angaben zum Hund: Mischlinge bis 44 cm, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo,
also mein Freund hat einen Mischlingshund (witzige Mischung aus Labrador und Dackel).
Leider unser Jonny als Welpe keine Erziehung genießen dürfen und ich bin nun dabei Ihm die Grundkommandos zu lernen,das klappt auch meist ganz gut allerdings nur wenn er wirklich Lust hat.
Aktuell ist ein großes Thema das er sehr aggressiv auf andere Hunde,Kinder und ältere Menschen reagiert :-(
Leider gibt es auch oft dewegen ärger mit Nachbarn weil er im Treppenhaus total ausflippt wenn uns Leute entgegenkommen...
Einen Fortschritt haben wir nun machen können das er auf einen völlig fremden Rüden top eingeht,als wir Ihn an der Leine hatten istb er allerdings auch total agressiv gewesen aber ohne ging dasbsuper...
Haben Sie denn hilfreiche Tipps für uns?!
Ich weis wirklich nicht mehr weiter

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 15.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, damit er seine Ruhe hat.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und Ihr Körper dazwischen - eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben,
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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