Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

mein Rüde ist agressiv anderen Hunden gegen über

  Berlin
akira17 schrieb am 12.02.2016   Berlin
Angaben zum Hund: zwergdackel-yorshire terrier, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo,
mein 1 !/2 jahre junger rüde ist mit anfang seiner geschlechtsreife zum wahren prügelknaben mutiert. (vor einem monat war seine kastration)verhalten gleichbleibend.
er läuft immer ohne leine,immer und meist vor mir-außer bei situationen wenn andere hunde kommen,seit dem er so ist rufe ich ihn dann zu mir oder über die straße usw.da muss er auch bei mir gehn.
spielt er mit seinen hundefreundinnen-meist eine aus erkohrende dann werde alle anderen weg gebissen-auch werde ich von ihm in beschlag genommen und wenn sich ein anderer hund nähert,dann wird dieser von mir weg geprollt-ich versuche dann von ihm weg zu gehen,ih zu rufen und wenn er kommt wird er ganz sehr gelobt.auch gehe ich schon seltener bis kaum in große hundegruppen auf den wiesen,da er zunehmend angespannt ist und dann als reaktion knurrt und die annähernden hunde fern zu halten,wenn diese aber unbeeindruckt bleiben direkt an die kehle springt-meist sind es unkastrierte rüden.aber auch welpen werden frontal angegriffen.beim spiel mit mehreren weibern kann das auch dazu kommen,falls eine zu stark erscheint.
habe schon mit schleppleine gearbeitet-und ihn bevor er zufassen konnte weggeruckt und zu mr beordert,wo er dann wenn er kommt sitzen soll und gelobt wird-zeihe ich ihn aus einer beisssituatin zurück,werde auch ich angegriffen und versucht zu beissen.
so nuj bin ich gespannt auf ihre antwort!
vieln dank schon mal im vorraus!
liebe grüße akira

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 17.02.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, wie bei sovielen Dingen liegt der Fehlerteufel oft im Details.
    Unbewußt haben sie nämlich sein Verhalten belohnt. Auch wenn es in ihren Augen anders aussieht. Er sieht die Sache aber mit Hundeaugen: ich prolle, mache Rabbatz, greife an: Herrchen/Frauchen ruft mich, zieht auch an der Leine, meckert mit mir - dann renne ich hin und bekomme eine Belohnung udn aufmerksamkeit. PRIMA!!! Wenn sich das nicht lohnt für ihn!
    Die Idee mit der Schleppleine ist gut. Nun müssen sie das Training nur noch anpassen, dann klappt es auch mit ihrem "Leinenrambo".
    Ab heute gilt: SIE bestimmen draussen, was, wann , wo , wie und mit wem geschieht.
    SIE bestimmen, zu wem er Kontakt aufnehmen darf. SIE bestimmen die Richung beim Gassigehen. SIE bestimmen, wann draussen gespielt wird.
    Sozialpartner für ihren Hund sind in erster Linie sie. Andere Hunde können sein, müssen aber nicht. Wenn sie wissen, dass er so reagiert, lassen sie ihn nicht zu anderen Hunden hin. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er auf ein Gegenüber trifft, welcher ihm ernsthaften Schaden zufügt, da er sich das Benehmen ihres Hundes nicht bieten läßt.
    Vermeiden sie deshalb unnötige Hundekontakte, gerade mit anderen Rüden. Für ihren Hund werden Hundebegegnungen sonst noch richtiger Stress. Dies kann sich auch zu einer gepflegten Leinenaggression entwickelen. Wenn sie einige Hunde haben, mit denen er sich versteht und es keinen Stress gibt, reicht dies für ihn als Sozialkontakt.
    Versuchen sie ihn bei Hundebegegnungen abzulenken und auf sich zu konzentrieren. Wenn es nicht klappt wäre es gut, wenn sie die Distanz erhöhen, damit er sich besser auf sie konzentrieren kann. Nehmen sie ein besonderes Spielzeug/ Leckerli mit, welches für ihn sehr interessant ist.
    Wenn ein fremder Hund kommt - agieren sie. Ziehen sie die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich, belohnen sie ihn. Es soll für ihn ein Ritual werden: ein Hund kommt - ich wende mich zu Frauchen um und bekomme dafür etwas tolles. Ich kann sie ignorieren, dies lohnt sich mehr für mich als sie anzubellen.
    Belohnt wird er aber nur, wenn er leise ist und sich zu ihnen wendet. Macht er Rabbatz, hat er Pech und bekommt gar nichts: keine Aufmerksamkeit, kein "Sitz oder Komm her" für das er belohnt wird. Sie gehen einfach weiter.
    Zeigen sie hm was für Spiel und Benehmen korrekt und erlaubt ist. Benimmt er sich daneben wird er herausgenommen und bekommt eine Auszeit.
    Übernehmen sie mehr die Führung. Vielleicht finden sie auch eine Hundeschule, wo sie eine Möglichkeit der Beschäftigung für sich und ihren Hund finden (Dummy/Mobility o.ä.) Dies fördert ihre Position als Rudelführer, läßt sie als Mensch - Hund - Team zusammenwachsen und der Hund hat Spaß und keinen Stress in Gegenwart anderer Hunde.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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