Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Futteraggression

  Baden-Württemberg
Martinathaler schrieb am 08.08.2018   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: Kaukase/Aussie/Schäferhund, weiblich, nicht kastriert, Alter 6-12 Monate

Guten Tag!
Wir haben seit ca. 8 Wochen eine Hündin (jetzt 8 Monate, Mischling Aussi, Kaukase, Schäferhund)
Meine Mutter hat eine kleine Dackel-Spitz-Mischlings Dame (11 Jahre)
Wenn irgendwas Essbares im Zimmer ist, dann geht meine große Hündin sofort auf die Kleine los. Bisher konnten wir verhindern, dass etwas Schlimmeres passiert. Es reicht, dass ich koche. Es reicht, dass ich meinen Einkaufskorb im selben Raum auf den Tisch stelle. Es reicht, wenn ich mit einer Packung eingeschweisster Aufbackbrötchen im Raum stehe.
Gestern hatten wir zum ersten Mal Probleme beim Wassernapf. War seither nicht so.
Ich hab keine Ahnung wie wir das abstellen können. Das Leben im Haus ist total gestört. Nur noch mit angeleintem Hund durchs Haus und immer alle Türen geschlossen und nur noch auf "hab Acht Stellung". Hat mir jemand einen Tip? Ich wäre so dankbar!

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Antworten(1)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 11.10.2018
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Frau Thaler,
    danke für Ihre Frage, die ich leider erst heute beantworten kann. Wenn Ihr Hund Futteraggression zeigt, ist Vorsicht geboten und das, was der Hund zeigt, sollte beachtet werden. Verteidigt der Hund Essbares sollten Sie auf keinen Fall versuchen, es ihm wegzunehmen, beruhigend ansprechen oder bestrafen. Als erste Maßnahme darf nichts Essbares herumliegen und der Hund darf auch nicht an Essbares so ohne weiteres kommen. Wenn er gefüttert wird, sollten Sie ihn vorher anleinen, dass Futter in einen separaten Raum stellen und dann den Hund in den Raum lassen und die Tür zu machen, so daß kein anderer dort rein kann. Wenn er auch draußen Essbares verteidigt kann es ganz gefährlich werden, z.B. wenn ein Kind mit einem Brötchen an Ihnen vorbei kommt. Wenden Sie sich am besten an eine Fachfrau/-mann vor Ort, der sich den Hund persönlich anschaut und dann hilft. Für eine Online-Beratung ist der Fall eigentlich zu riskant.

    Viele Grüße aus Düsseldorf

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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