Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Aggressivität am Zaun

  Thüringen
Dida1812 schrieb am 28.07.2016   Thüringen
Angaben zum Hund: Labrador , männlich, kastriert, Alter über 5 Jahre

Wir haben neue Nachbar mit deutscher Dogge,enbenso Rüde aber nicht kastriert bekommen. Vorher hat nie ein Hund neben uns gewohnt. (Er kennt aber andere Hunde, haben insgesamt 3 Rüden).
Wir hatten vorher einen jägerzaun, da sind beide fast drüber gesprungen. Aggrssivität geht von beiden aus.
Nun haben wir eine 1,80m hohen sichtzaun. Wenn er merkt, dass der andere draußen ist, wird gebellt, geknurrt und am Zaun hoch gesprungen.
Wir haben schon versucht ihn reinzuschicken, mit ihm zu schimpfen(aus), mit Wasser vollspritzen, alles interessiert ihn nicht.
Meine anderen Hunde interessiert es nicht, die machen nix.
Was können wir noch unternehmen.
Die Nachbar scheinen aber an einer Zusammenarbeit nicht bereit zu sein. Haben am Anfang versucht sie zu überreden und auf einem neutralem Boden zu treffen, da unser Hund sehr territorial ist.
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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 16.08.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, ein Treffen auf neutralem Boden würde wahrscheinlich wenig bringen, weil es ja eben nicht im eigenen Revier stattfindet. Die Jungs würden sie möglicherweise nur in die Haare bekommen, was die Situation eher noch verschlimmern würde.
    Leider haben sie den Nachbarsüden durch ihre Aktionen auch noch negativ belegt (Ausgrenzen- reinschicken; schimpfen etc.).
    Sie können versuchen ihm beizubringen, zu ihnen zu kommen, wenn der andere Hund im Garten ist. Belohnen sie ihn jedesmal wenn er sich ruhig verhält. (Streicheln, Spiel etc). Bellt er am Zaun holen sie ihn wortlos ab (ev. Leine) und gehen in einen Teil des Gartens wo er ruhig ist. Dort einfach laufen lassen. Nicht weiter auf ihn eingehen, sonst belohnen sie sein unerwünschtes Verhalten. Rennt er wieder zum Zaun und bellt, wieder abholen. Solange, bis er irgendwann nicht wieder hinläuft. DANN bieten sie ihm die Alternative an. Spiel, Leckerchen, Streicheleinheit.
    Die bekommt er nur, wenn er sich ruhig verhält.
    Sie werden viel Geduld benötigen, bis sie ihm dieses Alternativverhalten antrainiert haben. Er soll den anderen Hund ja nicht mögen, nur tolerieren.
    Vielleicht haben sie zusätzlich noch die Möglichkeit Pflanzen vor den Sichtzaun zu setzen, dann ist der Abstand zum Gegenüber noch etwas größer.
    Das Revier der Hunde endet ja nicht an der Zaunsgrenze.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick
    zertifizierter Hundetrainer/Verhaltensberater IHK/BHV

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