Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Pubertät

Thema: Allgemeines
  Rheinland-Pfalz
Kathrin2305 schrieb am 07.07.2015   Rheinland-Pfalz
Angaben zum Hund: Bulldogge, Französische, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo
unser Sparky ist jetzt genau 1,5 jahre und total Menschenbezogen besonders auf mich das Frauchen nur leider bei spazieren nicht da zieht er an der leine und hört kaum wenn ich Fuss sage.Beim meinem Freund klappt dies wesentlich besser.Was mir aber sehr grosse Sorgen macht er hat jetzt schon zweimal einen Hund angefallen ohne ersichtlichen Grund einfach kurz gebellt und dann wie ein Irrer darauf zu gerannt ohne auch nur ein Stück zu hören und jedes mal mussten wir die Hunde auseinander nehmen damit es aufhört und auch sofort gehen.Einmal war er an der leine und einmal nicht.Könnten sie uns einen Rat geben???? Lg Kathrin

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 12.07.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, wenn der Hund draussen nicht auf sie hört, bedeutet dies für ihn generelle Leinenpflicht. Wenn er so umkontrolliert reagiert besteht zum ersten die Gefahr, dass er sich mal auf den falschen Hund stürzt, der ihn dann ernsthaft verletzten könnte und zum zweiten, drohen ihnen eventuell Probleme mit dem Ordnungsamt, da ihr Hund nach Beißvorfällen als gefährlicher Hund mit den entsprechenden Auflagen eingestuft werden kann.
    Wenn ihnen andere Hunde begegnen, sprechen sie ihn an und lenken sie mit Futter ab.
    Solange er leise sind, gibt es die Belohnung. Anschließend eventuell noch ein gemeinsames kurzes Spiel. Agieren sie bei Hundebegegnungen ganz ruhig. Spreche sie ihn ruhig an und versuchen sie den Fokus des Hundes auf sich zu lenken. Erst wenn die Situation vorbei ist und der Hund wieder entspannt sind, dürfen sie ihn belohnen.
    Belohnen heißt nicht immer Futter. Auch Streicheleinheiten oder Spiele sind Belohnungen. Variieren sie.
    Sozialpartner für ihren Hund sind in erster Linie sie. Vermeiden sie deshalb unnötige Hundekontakte, gerade mit anderen Rüden. Sonst lernt ihr Hund irgendwann, dass Hundebegegnungen für ihn nur Stress bedeuten. Dies kann sich im schlimmsten Fall zu einer gepflegten Leinenaggression entwickeln. Wenn sie einige Hunde haben, mit denen er sich versteht und es keinen Stress gibt, reicht dies für ihn als Sozialkontakt.
    Übernehmen sie unbedingt die Führung auch draussen und bestimmen, was, wann, wo und wie geschieht. Fordern sie ihn und vielleicht finden sie eine Beschäftigung, die sie beide zusammen machen können ( Mobility o.ä.) Dies fördert die Bindung und stärkt ihre Position.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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