Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Dominanter Hund

Thema: Allgemeines
  Baden-Württemberg
Vani schrieb am 13.11.2015   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: Deutsche Schäferhunde, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo
Ich weiß das man das Wort Dominanz nicht leichtfertig benutzen sollte da Dominanz Individuumaghängig ist. Jedoch möchte ich dennoch behaupten dass Bobby sehr dominant ist. Er will jeden Hund den wir treffen dominieren. Er legt den Kopf auf. Pfötelt und pöbelt. Wenn das Gegenüber sich nicht dominieren lässt und Kontra gibt beginnt gleich ein "Kampf". Inwieweit kann/ muss/ sollte ich das unterbinden bzw. wievreagiere ich richtig. Mittlerweile habe ich immer ein schlechtes Gefühl wenn wir Hunden begegnen.
Hoffe auf Tipps
Herzlichen Dank

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 14.11.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, wenn sie wissen, dass er so reagiert, lassen sie ihn nicht zu anderen Hunden hin. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er auf ein Gegenüber trifft, welcher ihm ernsthaften Schaden zufügt, da er sich das Benehmen ihres Hundes nicht bieten läßt. Er wird ihn in seine Grenzen weisen, etwas, was eigentlich ihre Aufgabe wäre. SIE sollten nämlich bestimmen, wie er sich bei Hundebegnungen zu verhalten hat.
    Vermeiden sie deshalb unnötige Hundekontakte, gerade mit anderen Rüden. Wenn sie einige Hunde haben, mit denen er sich versteht und es keinen Stress gibt, reicht dies für ihn als Sozialkontakt.
    Versuchen sie ihn bei Hundebegegnungen abzulenken und auf sich zu konzentrieren. Wenn es nicht klappt wäre es gut, wenn sie die Distanz erhöhen, damit er sich besser auf sie konzentrieren kann. Nehmen sie ein besonderes Spielzeug/ Leckerli mit, welches für ihn sehr interessant ist.
    Übernehmen sie unbedingt die Führung draussen und bestimmen, was, wann, wo und wie geschieht. Fordern sie ihn und vielleicht finden sie eine Beschäftigung, die sie beide zusammen machen können ( Mobility o.ä.) Dies fördert die Bindung, fördert sein Vertrauen in sie und stärkt ihre Position.
    Wenn einHund kommt - agieren sie. Ziehen sie die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich, belohnen sie ihn. Es soll für ihn ein Ritual werden: ein Hund kommt - ich wende mich zu Frauchen um und bekomme dafür etwas tolles. Ich kann sie ignorieren, dies lohnt sich mehr für mich als anzugeben. Sie erlauben ihm die Kontaktaufnahme zu anderen Hunden oder auch nicht.
    Es wird ein langer Weg, der von ihnen viel Geduld erfordert. Aber sie können das Problem lösen.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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