Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

aggressiv Menschen gegenüber und zieht an der Leine

Thema: Allgemeines
  Rheinland-Pfalz
Giaco schrieb am 21.07.2015   Rheinland-Pfalz
Angaben zum Hund: Holländischer Schäferhund, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo
Wir haben einen 2 Jährigen Holländischen Schäferhund den wir mit knapp 14 Monaten bekamen.Wir haben ihn von jemandem aus dem Internet(EBay) gekauft in der Anzeige stand
Schäferhund-Collie mix er sollte zum Schutzhund ausgebildet werden. Wie sich beim Tierarzt später raus stellte ist es ein holländischer Schäferhund.Es stellte sich auch beim Tierarzt raus das Giaco Pankreas hat.Haben dann den vorbesitzer zur Rede gestellt es stellte sich dann auch noch raus das Giaco im Zwinger lebte und sehr getrillt wurde!!!! Er lässt keinen an seine Pfoten als ob ihm daran sehr weh getan wurde!!!
Er ist ein sehr lieber uns gegenüber!
In der Wohnung benimmt er sich mittlerweile gut er musste vieles lernen.
Er bellt und knurrd draußen Kinder und Erwachsene an ich muss laut Ordnungsamt immer einen Maulkorb mitnehmen obwohl er noch nie an jemandEntwicklung dran kam worauf wir auch achten!
Er zieht auch sehr an der Leine seit zwei Wochen nehmen wir ein halti womit es auch besser geht.Er geht mehrmale täglich in den Wald wir machen dort Sport mit ihm und Spielen dort mit stöckchen, frissbee und Bällen mit ihm.
Wir machen auch denk ausdauer spiele mit ihm.
Was können wir tun um ihm dabei zu helfen mit fremden umzugehen und aufhört mit dem ziehen.


Mfg
Tanja Zöller

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 23.07.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, um ihm das Ziehen an der Leine abzugewöhen können sie folgendes üben. Bleiben sie erst einmal stehen. Warten sie bis er sich zu ihnen wendet. Loben sie ihn dafür (verbal, streicheln etc.) und gehen ruhig weiter. Wechseln sie auch öfter die Richtung und das Tempo. Jedesmal wenn sich ihr Hund an ihnen orientiert, loben sie ihn. Anfangs loben /belohnen sie ihn für kleine Sequenzen in denen er an lockerer Leine läuft. Wenn er verstanden hat, was sie von ihm erwarten, vergrößern sie nach und nach die Entfernungen während der er ordentlich laufen muß, bis er zu seiner Belohnung kommt. Hört er gar nicht auf zu ziehen, gehen sie wieder zurück in die Wohnung, brechen sie den Spaziergang ab und starten etwas später erneut.
    Bisher hat er gelernt, dass er mit Ziehen zum Erfolg kommt, da sie die Gassirunde ja trotzdem laufen.
    Sie können auch mit ihm üben an lockerer Leine auf einen heiß begehrten Gegenstand/ Futter/ vertraute Person zuzulaufen. Jedesmal, wenn er an der Leine zieht, gehen sie zur Ausgangsposition zurück. Nur wenn die Leine locker bleibt, erreicht er sein Ziel.
    Viele gute Ideen und Tipps zu dem Thema finden sie auch in diesem Buch:
    MenschHund! ... warum ziehst du nur so an der Leine?! von Ariane Ullrich
    Um das Problem mit dem Anbellen von Fremden und Kindern in Griff zu bekommen, müssen sie in ganz kleinen Schritten mit einem Training beginnen.
    Was sie schildern, läßt vermuten, dass der Hund in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht hat.
    Iher Aufgabe ist es nun, dem Hund zu vermitteln, dass er in ihrer Anwesenheit sicher ist.
    Mit seinem Gebelle und Geknurre hat er Erfolg - die anderen Personen verschwinden
    Was sie jetzt alternativ trainieren können ist, dass der Hund sich immer, wenn andere Personen kommen, zu ihnen orientiert und sie ihn dafür belohnen. So können sie eine generelle Verknüpfung erstellen - Fremde sind toll, bekomme ich Belohnung. Sprechen sie ihn an, bevor er sich auf die anderen Personen fixiert hat. Kann er sich nicht zu ihnen orientieren, weil die Erregung zu groß ist, vergrößern sie möglichst die Distanz. Belohnt wird er aber nur, wenn er von Beginn an leise war.
    Dies ist zumindest am Anfang sehr anstrengend und sie benötigen viel Geduld.
    Lassen sie bitte keine Kontaktaufnahme von Fremden zu ihrem Hund zu ( nach dem Motto - ein Hund muß sich von jedem anfassen lassen) . Er darf und soll selber entscheiden, zu wem er Kontakt aufnehmen möchte. Erst später, wenn er sicherer ist, können sie dies üben.
    Eventuell wäre es sinnvoll sich auch Hilfe bei einem mit unsicheren Hunden erfahrenen Hundetrainer zu holen.
    Adressen finden sie z.B. auf den Seiten des BHV unter http://www.bhv-net.de/
    Versetzen sie sich bitte auch in die Situation der Ordnungsamtmitarbeiter - falls sich jemand über den Hund beschwert hat. MÜSSEN sie entsprechende Auflagen erteilen, da die gesetzliche Reglung schreibt: " ...in gefahrdrohender Weise". Dies bedingt nicht einen erfolgten Beißvorfall.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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