2 Rüben

Thema: Allgemeines
  
Spike2008 schrieb am 14.06.2016   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Halli habe einen 8 Jahre alten Yorki Rüden und mein Freund einen 3-4 Jahren alten Labrador Rüben ! Ich wollte mal wissen ob man es hin bekommt die beiden gefahrlos zusammen zu führen ?
Haben es schon einmal versucht aber mein kleiner ist nur am Bellen und knurren...Haben uns das nicht getraut die beiden zusammen zu lassen!Was kann man da machen fals man was machen kann!

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 14.06.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo, schon aufgrund der Größenunterschiede ist es ein riskantes Unterfangen. Selbst wenn der Labbi den Yoki nur mal " rüffelt" kann es für den Kleinen gefährlich werden.
    Auch wenn man sonst sagt, lieber Begegnungen ohne Leine würde ich in diesem Falle die Hunde an der Leine lassen, damit sie sich beschnüffeln können. So können sie jederzeit eingreifen.
    Oft sind die Kleinen eher unsicher bei solchen Begegnungen und verbellen deshalb alles.
    Wenn der Große entspannt genug ist, dass er sich ablegen kann, wäre dies perfekt.
    So könnte der Yorki Kontakt aufnehmen, wenn er denn möchte.
    Beginnen sie ganz einfach. Legen sie beide Hunde an ausreichend auseinander gelegenen Plätzen ins Platz ( mit einer Leine dort sichern) und setzen sich gemütlich hin. Hunde ignorieren ( bitte bei der Ortswahl beachten, dass es passieren kann, das die Hunde längere Zeit bellen).
    Stehen sie erst wieder auf, wenn beide ruhig und entspannt sind. Dann gehen sie wieder ihrer Wege. Keine Kontaktaufnahme zwischen den Hunden. Wiederholen sie dies so oft wie möglich und versuchen sie dabei, die Distanz zwischen den Liegeplätzen zu verringern.
    Irgendwann ist der Abstand so gering, dass sie sich beschnüffeln können. Dann werden sie sehen, ob sie sich vertragen. Beim Spiel müssen sie natürlich gut aufpassen.
    Wenn sie unsicher sind, suchen sie sich Unterstützung bei einem Hundetrainer mit der Zusatzausbildung zum Verhaltensberater. Dieser kann ihnen vor Ort noch geeignete Tipps für die geplante "Familienzusammenführung" geben.

    Viel Glück bei ihrem Vorhaben - mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick
    zertifizierter Hundetrainer/Verhaltensberater IHK/BHV

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