Tierlexikon zu Hunden & Katzen
Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.
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Befinden sich direkt am Rand der Zähne Ihrer Katze gerötete Stellen, dann hat sie wahrscheinlich eine Zahnfleisch-Entzündung. Kommen hierzu noch Blutungen und eine verstärkte Schmerzempfindlichkeit an betroffenen Bereichen, dann sprechen Tierärzte von einer Gingivitis. Dieses Krankheitsbild kann sich zu einer Stomatitis vergrößern, sobald auch andere Anteile in der Schleimhaut des Maules betroffen sind. Nicht selten treten beide Probleme gleichzeitig auf. Handelt es sich bei der Zahnfleisch-Entzündung einer Katze um die sogenannte Feline Chronische Gingivo-Stomatitis, sind neben dem Zahnfleisch auch die Rachen-und Maulschleimhäute entzündet. Darüber hinaus können Sie oftmals auch Geschwülste feststellen, die zur Empfindlichkeit der Katze führen. Da es für eine Zahnfleisch-Entzündung bei Katzen zahlreiche Ursachen gibt, existieren nicht selten weitere Erkrankungen, die sich von Plaque und Zahnstein, sowie Parodontitis, über Entzündungen und das Auflösen der Zahnwurzeln, bis hin zu einer Insuffizienz der Nieren oder Infektionskrankheiten erstrecken können.
Die Vielfältigkeit der Ursachen für eine Zahnfleisch-Entzündung bei Katzen spricht für die These, dass erst das Aufkommen mehrerer Einflüsse zum Ausbruch der Krankheit führt. Im Folgenden zeigen sich potenzielle Quellen für das Leiden Ihres Tieres, die Ihnen einen Anlass geben sollten, zeitnah einen Tierarzt aufzusuchen, um eine exakte Diagnose zu bekommen.
Das Immunsystem Ihrer Katze stellt meistens die tragende Rolle bei einer Erkrankung des Zahnfleisches dar. So reagiert dieses auf Bakterien und Viren in der Regel mit einer Entzündung oder einer Immunsuppression, welche die Schwächung des Organismus bezeichnet. Durch den Artenreichtum von Viren und Bakterien sind auch die Symptome unterschiedlichster Form. So ist der eindeutigste Indikator das gerötete oder blutende Zahnfleisch. Aber auch ein vermehrter Speichelfluss oder ein sehr unangenehmer Geruch aus dem Maul könnte auf eine Zahnfleisch-Entzündung Ihrer Katze hindeuten. Da ein entzündetes Zahnfleisch Schmerzen hervorruft, sollten Sie bei Verdacht auch darauf achten, ob Ihre Katze auf einmal Probleme beim Fressen hat. Dies äußert sich üblicherweise durch ein Zögern, ein schnelles Aufnehmen großer Portionen oder die komplette Verweigerung zur Nahrungsaufnahme. Gerade hier ist schnelles Handeln wichtig, denn es weist darauf hin, dass die Entzündung bereits weit fortgeschritten ist. Das Zahnfleisch kann schlimmstenfalls zurückgehen, es kommt zu freiliegenden Zahnhälsen oder sogar zum Zahnverlust.
Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.
Auch für Ihre, zwar oft eigensinnige, aber doch treue Samtpfote gilt ein Zahnarztbesuch als nicht wirklich angenehm. Daher sollten Sie auch bei Ihrer Katze auf eine richtige Zahn- und Mundpflege achten. Katzenbabys haben nach ihrer Geburt kleine, spitze Zähne, die oft an Geschwistern oder allem, was sonst zu finden ist, ausprobiert werden. Dies gilt besonders zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat, wenn der Zahnwechsel stattfindet. Um Ihre Katzen durch diese unangenehme Zeit zu begleiten und sie vor Infektionen und Zahnstein zu beschützen, sollten Sie regelmäßig die Zähne und die Mundhöhle kontrollieren.
Ein Problem, das bei drei von vier Katzen auftritt, ist die Bildung von Zahnstein, der zu Mundgeruch, Entzündungen des Zahnfleisches und sogar zu Rückbildungen der Zähne führen kann. Die Ursache für die Bildung von Zahnstein liegt im Absetzen von Speiseresten am Zahn. Als Folge entsteht Plaque, der ein idealer Nährboden für Keime ist. Dieser Plaque wird durch die Mineralien des Speichels Ihrer Katze zu Zahnstein und Entzündungen breiten sich aus. Neben der Bildung von Zahnstein ist auch eine spezielle Art von Karies oft schuld an Infektionen. Die Keime und Viren der Entzündungen breiten sich nicht nur in der Mundhöhle aus, sondern gelangen in den Blutkreislauf und ziehen Entzündungen am Herz, der Leber und den Nieren nach sich. Achten Sie daher auf Symptome wie Mundgeruch und Zahnbeläge.
Eine effektive Maßnahme gegen die Bildung von Zahnbelag ist der Verzehr von Trockenfutter, da dieser durch das Zerkauen zu einer Reinigung der Zähne führt. Ein weiterer Effekt ist eine Art Massage des Zahnfleisches, die für eine bessere Durchblutung sorgt. Eine Verweigerung des Verzehrs von Trockenfutter kann ein Zeichen dafür sein, dass Ihre Katze schon unter Schmerzen leidet.
Die wohl effektivste Methode zur Vorbeugung von Zahnbelag beziehungsweise Zahnstein ist das Putzen der Zähne. Mit speziellen Zahnpflegeprodukten für Katzen lässt sich der Zahnbelag nahezu ganz entfernen. Um der Katze diesen Prozess angenehmer zu gestalten, empfiehlt sich beispielsweise eine Zahnpasta mit Hühnchengeschmack. Wie das Zähneputzen bei der Katze gelingt und was es zu beachten gibt, erfahren Sie in unserer Infografik zum Thema.
Zähneputzen bei der Katze
Zähneputzen bei der Katze
Zähneputzen bei der Katze
Zähneputzen bei der Katze
Zähneputzen bei der Katze
Zähneputzen bei der Katze
Zähneputzen bei der Katze
Zähneputzen bei der Katze
Jedoch lassen sich Katzen oft trotz der Hilfsmittel nicht gerne die Zähne putzen und so bleibt meist nichts anderes übrig, als Trockenfutter oder eine Zahnreinigung unter Narkose beim Tierarzt.
Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.
Zahnstein kommt bei Katzen relativ häufig vor. Unter Zahnstein versteht man harte Auflagerungen an den Zähnen. Diese Auflagerungen können sich auf dem ganzen Zahn befinden oder auch nur am Übergang zum Zahnfleisch. Zahnstein bei Katzen hat in der Regel eine braun-gelbe Farbe. Er muss behandelt werden, da ansonsten weitere Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches drohen.
Die Zielobjektsuche, kurz ZOS genannt, ist eine Sportart, bei dem Hunde konditionierte und versteckte Gegenstände finden und anzeigen müssen. Im Gegensatz zu Agility, Flyball und weiteren Hundesportarten ist ZOS ein markenrechtlich geschützter Sport, der einem bestimmten Ausbildungsstandard unterliegt.
Unter dem Begriff Zuchthunde versteht man im Allgemeinen Hunde, die für die Hundezucht genutzt werden. In der Regel sollten nur solche Hunde als Zuchthunde verwendet werden, die sowohl hinsichtlich des Aussehens als auch hinsichtlich des Charakters bestimmte Merkmale erfüllen. Bei der Hundezucht wird viel Wert darauf gelegt, dass die gezüchteten Tiere bestimmte äußerliche Merkmale erfüllen. Auch charakterliche Merkmale werden in der Hundezucht von den Eltern an die Nachkommen weitergegeben.
Hunde werden bereits seit vielen Jahrhunderten als Zugtiere eingesetzt. Es wird vermutet, dass Hunde die ersten Tiere waren, die überhaupt für die Zugarbeit genutzt wurden. Unter anderem deuten Darstellungen auf archäologischen Funden darauf hin, dass Zughunde bereits 500 Jahre vor Christus eingesetzt wurden. Mithilfe der Hunde wurden Waren und auch Menschen transportiert. Heute müssen Hunde in der Regel keine Waren oder Menschen mehr transportieren, moderne Verkehrsmittel haben diese Arbeit überflüssig gemacht. In einigen Gebieten sind jedoch nach wie vor Schlittenhunde im Einsatz.
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