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Nach Umzug kann mein Hund nicht alleine bleiben was tun?

  
Sha schrieb am 08.10.2015   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

M. fast 3 Jahre alt, kann nicht mehr alleine zuhause bleiben.
ich musste aus meiner Wohnung raus und war 2 Monaten beim Bekannten. Da mein Bekannter von zuhause aus arbeitet war M. nie alleine. Als ich dann in die neue Wohnung gezogen bin, hab ich am anfang langsam angefangen ihn alleine zulassen. Nach ein Monat erfuhr ich das M. wenn ich nicht da bin heult/Bellt. Nachdem ich ihn aufgenommen habe, während ich weg war, bemerkte ich das er von 10 min alleine sein 7 min heult/Bellt.
Ab da an war er unterwegs an der Leine (Sonst war er selten an der Leine), er durfte mich in der Wohnung nicht mehr verfolgen, und ich habe ganz von vorne angefangen das alleinesein zu üben sprich 3 Tage lang nur 5 min alleine lassen, 4 Tage lang 10 min usw.
Wir sind zwar jetzt bei 40 min angekommen aber in dieser zeit heult er trotzdem.
Es muss auch erwähnt werden, dass er vorher bis zu 6 stunden alleine bleiben konnte oder irgendein mucks von sich zu geben. Langsam bin ich ratlos...

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 23.10.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    warum muss der Hund, weil er nicht alleine bleiben kann, an der leine laufen?
    Fangen Sie nochmal ganz von vorne an. Dass er Sie nicht verfolgen soll, ist schon mal gut. Allerdings sollte er auch dabei lernen, sich zu entspannen.
    Üben Sie mit ihm das Alleinebleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, sofort wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte den Hund dabei nicht beachten, einfach rausgehen und reinkomen. Der Hund soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen lanweilig finden, erst dann kann er entspannen. Wenn Sie merken, dass er entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn er sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
    Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
    Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt der Hund, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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