Mein Hund hat Trennungsangst, was kann ich tun?

  
lara_krickow schrieb am 25.05.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,
ich bin Lara und habe seit September einen Bolonka Zwetna - Tibet Terrier Rüden. Er wird im Juni ein Jahr alt. Ich liebe ihn über alles und er mich auch. Das Problem ist, er wurde als Familienhund angeschafft, hat sich aber ziemlich schnell auf mich geprägt. Ich bin im Januar von zu Hause ausgezogen und nur noch am Wochenende da. Wenn ich da bin freut er sich riesig und weicht nicht von meiner Seite. Aber wenn ich unter der Woche weg bin, jault er und ist traurig. Er ist zwar nie richtig alleine (meine Mama ist immer bei ihm), aber dennoch ist er sehr niedergeschlagen wenn ich nicht da bin.


Meine Frage ist, was man da machen kann? Ich möchte, dass er auch ohne mich glücklich ist. Es tut mir immer so leid, wenn ich ihn zurücklassen muss. Könnte mir hier jemand weiterhelfen?

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 26.05.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Lara,
    meistens, wenn Leute schreiben, dass ein Hund auf sie geprägt ist kommt bei mir der Verdacht auf, dass es sich eher um Kontrollverhalten handelt. Das wird auch durch Ihre Aussage bestätigt, dass der Hund Ihnen, wenn Sie da sind, nicht von der Seite weicht. Dieses Verhalten entsteht, wenn der Mensch dem Hund Entscheidungen überlässt, sich von ihm "trainieren" lässt.
    Fordert Ihr Hund von Ihnen z. B. Streicheleinheiten, spielen, Futter? Gehen Sie darauf ein? Wenn das so sein sollte, bekommt Ihr Hund das Gefühl, alles regeln zu müssen. Er hat dann sehr viel Stress, wenn Sie außerhalb seines Einflussbereiches sind, denn wer sagt Ihnen dann, was Sie zu tun und zu lassen haben?
    Ändern können Sie das, indem Sie in Zukunft ALLE Entscheidungen treffen. SIE entscheiden, wann wie lange gestreichelt und gespielt wird. Fordert er etwas von Ihnen ignorieren Sie es kommentarlos, schauen in die andere Richtung.
    Lassen Sie nicht zu, dass er Ihnen überall hin folgt. Schließen Sie die Türen hinter sich.
    Das mag sich jetzt für Sie schlimm anhören, aber für so einen kleinen Hund ist es Horror, alles selbst bestimmen zu müssen. Hunde sollten geführt werden und nicht selbst führen müssen.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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