Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hinlegen

  Niedersachsen
Lissy937 schrieb am 25.09.2015   Niedersachsen
Angaben zum Hund: Magyar Viszla, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Mein Rüde (1,5 Jahr) legt sich beim Spaziergang, sobald er einen andren Hund sieht, hin. Man hat keine Chance an dem anderen Hund vorbei zu gehen bis sie sich auf 1-2 Meter nähern und er einmal schnuppern durfte.
Er wirkt dann auch immer sehr angespannt.
Es ist eben immer doof, wenn man es doch mal eilig hat und nervt generell auch einfach nur.
Allerdings tut er das schon seit dem ich ihn bekommen habe (als 9 Wochen alter Welpen). Haben Sie eine Ahnung was er damit ausdrücken möchte? Ich bitte um Ratschläge.
Ich bedanke mich schon mal im Vorraus

MfG Lissy

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Antworten(1)

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 30.09.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    Hunde müssen bei entgegenkommenden Hunden entscheiden, ob Gefahr droht oder nicht. Sie kennen den anderen Hund nicht und müssen aus deren Ausdrucksverhalten erkennen, ob er freundlich ist oder eben nicht.

    Eine Möglichkeit auf (vermeintliche) Gefahren zu reagieren, ist das Erstarren. Hierbei kann es sich bei dem von Ihrem Hund gezeigten Hinlegen handeln. Durch das kurze Schnuppern wurden die Fronten geklärt und jeder kann wieder seiner Wege gehen.

    Ich verstehe, dass das manchmal nerven kann. Es ist aber an sich eine gute Art, in Hundebegegnungen zu gehen. Was ich auf keinen Fall anraten würde, wäre den Hund weiter zu ziehen. Die Distanz zu verringern ohne dass Ihr Hund in seiner Art auf den anderen Hund zugehen kann, könnte zur Folge haben, dass er in ein Drohverhalten geht. Denn Sie beschreiben ja auch, dass Ihr Hund angespannt ist.

    Eine andere Möglichkeit wäre, sich so zwischen Ihren Hund und den anderen zu stellen, dass sich schützend zwischen beiden stehen. Dann können Sie Ihren Hund zum Weitergehen auffordern. Versuchen Sie dann aber einen Bogen zu laufen. Auch das Bogenlaufen kommt aus dem Deeskalationsverhalten.
    Stellen Sie aber immer sicher, dass Ihrem Hund dabei nichts passiert, damit er das Vertrauen in Sie nicht verliert.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz

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