Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Angst beim Autofahren

goethe21 schrieb am 11.11.2015
Angaben zum Hund: Mittelschnauzer, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Unser Welpe geht zwar gerne in seine Box ins Auto. Und bis zum Losfahren habe ich bisher keinen Stress wahrgenommen (vielleicht aber nicht genau genug beobachtet). Sobald das Auto zu Fahren beginnt, wird er unruhig, fiept, jault, heutl oder bellt. Steht das Auto an einer Ampfel wird das "Jammern" ruhiger und hört sogar meist ganz auf. Fahren wir wieder, wird es wieder lauter. Erbrechen oder Speichelfluss habe ich nicht beobachtet. Wir fahren nurmehr kurz. Ist die Autofahrt beendet, will er zunächst nicht aus seiner Box hinaus. Er ist grundsätzlich eher sensibel und ist bei neuen Situationen anfänglich ängstlich. Kennt er sich dann aus, ist er durchaus voll dabei. Besten Dank

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 15.11.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (3)

    Guten Abend,
    ich denke, dass es Ihrem Hund im Auto schlecht wird. Es schaukelt, vielleicht fahren Sie nicht sanft genug - es kann vieles sein, das wir nicht wahrnehmen.
    Versuchen Sie das Auto neu zu erspielen. Irgendein Erlebnis schleppt er mit sich herum, das Sie durch das "Wegspielen" beheben können. Vielleicht kommen Sie durch diese Massnahme auf drauf wann und wo das Jaulen sich anzeigt und können gezielt gegensteuern.
    Fangen Sie mit dem Rücksitz an. Öffnen Sie alle Türen, lassen Sie ihn einen Tag hungern und nehmen Sie etwas sehr Gutes , Fleischwurst oder so. Lassen Sie Ihren Hund durchs Auto springen - rein und raus. Am nächsten Tag schließen Sie die Tür und öffnen Sie das Fenster, reichen Sie ihm die Fleischwurst durchs Fenster. Wenn er Sie nimmt, öffnen Sie sofort die Tür. Spielen Sie und lassen Sie sich Zeit!!!! Das geht nicht mit einem Mal - probieren geht nicht. Dann geht er in die Box und wieder heraus
    Gehen Sie in der Gegend spazieren und fahren Sie nicht los.
    Erst, wenn er sitzen bleibt, setzen Sie sich dazu, fahren Sie nicht los, schließen Sie die Tür -
    alles langsam und nachvollziehbar für den Hund. Verwenden Sie ein ganzes Wochenende für die eine Übung. Füttern Sie den Hund im Auto, setzen Sie sich dazu.
    Starten Sie das Auto und machen Sie es wieder aus - er sollte nicht in Stress kommen. Stress hat er, wenn er kein Leckerchen nimmt.
    Erspielen Sie den Weg zum Auto und auf die Straße - machen Sie langsam, es sitzt wahrscheinlich sehr fest, weil es in der Welpenzeit begonnen hat.
    Fahren Sie sehr sanft - Ingwer behebt den Schwindel beim Autofahren, vielleicht trinkt er Ingwer-Wasser?
    Werden Sie spannend, spielen Sie viel und trainieren Sie den Hund geistig. Hierzu finden Sie alles in meinen Büchern und auf meiner Homepage:
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt


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