Was tun bei Angst und Stress beim Autofahren?

  
Kurt Kuschel schrieb am 13.02.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Wir haben seit 9 Monaten einen 7-jährigen, lieben und pflegeleichten Yorkshire-Terrier aus dem Tierheim.


Das Autofahren ist jedoch für ihn purer Stress. Er hechelt, ist nervös und jammert die ganze Autofahrt. Wir haben schon alles mögliche versucht, um ihn zu beruhigen. Haben es mit Leckerli, Beruhigungstabletten und -Tropfen vom Tierarzt versucht. Leider kein Erfolg!


Bitte geben Sie uns einen Rat, was wir noch machen könnten?


Vielen Dank im Voraus!


mfg Helga u. Kurt

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 17.02.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Abend,
    jedesmal, wenn Sie ins Auto steigen, stecken Sie sich gegenseitig an: Oje, wieder so eine Fahrt und der Hund sagt dasselbe....
    Fangen Sie ganz von vorne an: Erspielen Sie das Auto.
    Fangen Sie mit dem Rücksitz an. Öffnen Sie alle Türen, lassen Sie ihn einen besser zwei Tage hungern und nehmen Sie etwas sehr Gutes , Fleischwurst oder so. Lassen Sie Ihren Hund durchs Auto springen - rein und raus. Auch zwei Füße auf dem Trittbrett und Futter nehmen wäre super. Am nächsten Tag schließen Sie die Tür und öffnen Sie das Fenster, reichen Sie ihm die Fleischwurst durchs Fenster. Wenn er Sie nimmt, öffnen Sie sofort die Tür. Spielen Sie und lassen Sie sich Zeit!!!! Das geht nicht mit einem Mal - probieren geht nicht. Nehmen Sie sich in dem Stadium viel Zeit, gehen Sie auch einen Schritt zurück und fahren Sie nicht los...

    Gehen Sie in der Gegend spazieren und fahren Sie nicht los.
    Erst, wenn er sitzen bleibt, setzen Sie sich dazu, fahren Sie nicht los, schließen Sie die Tür - alles langsam und nachvollziehbar für den Hund. Verwenden Sie ein ganzes Wochenende für die eine Übung. Füttern Sie den Hund im Auto, setzen Sie sich dazu.
    Starten Sie das Auto und machen Sie es wieder aus - er sollte nicht in Stress kommen. Stress hat er, wenn er kein Leckerchen nimmt.
    Erspielen Sie den Weg zum Auto und auf die Straße - machen Sie langsam, es sitzt wahrscheinlich sehr fest, weil es in der Welpenzeit begonnen hat.
    Fahren Sie sehr sanft - Ingwer behebt den Schwindel beim Autofahren, vielleicht trinkt er Ingwer-Wasser?
    Werden Sie spannend, spielen Sie viel und trainieren Sie den Hund geistig.
    Viele Grüße Inge Büttner-Vogt

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