Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Zwicken

  Nordrhein-Westfalen
Mentalist schrieb am 12.01.2016   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Carpatin, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Ich habe seit 8 Wochen zwei Hunde .Die beiden sind jetzt 9 Monate und kommen aus Rumänien.Am Anfang waren die beiden ängstlich was aber immer weniger wird. Das Problem ist die beiden mögen keinen Besuch also keine Fremden.Wenn jemand öfters kommt ist es ok. Einer der beiden schnappt dann schon mal zu von hinten in die Wade .Was kann ich tun?

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 14.01.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, die Hunde sind noch jung und so wie sie schildern noch unsicher. Es gehört zu ihren Aufgaben Besitztum zu bewachen und zu beschützen. dabei werden sie aber sonst von älteren erfahrenen Hunden angeleitet. Dies fehlt. Sie testen nun aus, welches Verhalten sich für sie am meisten lohnt um diese "Bedrohung" wegzubekommen. Und mit "aggressivem" Bellen/zwicken haben sie gute Erfolge. Sie bekommen Aufmerksamkeit von allen Seiten - prima. Nur leider nicht das, was sie sich wünschen.
    Es wäre für sie gut, wenn sie klare Regeln aufstellen und Rituale einführen.An diesen können sie sich dann orientieren und sie bekommen Sicherheit. Übernehmen sie bitte mehr die Führung. Agieren sie, bevor ihre Hunde es tun. Sie denken sonst: Oh Herrchen/Frauchen ist sich unsicher, dann müssen wir tätig werden. Damit sind sie hoffnungslos überfordert, wie sie an ihren Reaktionen merken.
    In der Wohnung/Haus/Hof weisen sie ihnen bitte einen festen Warteplatz zu. Kommt jemand bringen sie die Hunde bitte zuerst dorthin, bevor sie die Tür öffnen. Sie bleiben solange auf ihrem Platz, bis sie leise sind. Hat der Besuch Platz genommen/ ist im Haus und die Hunde sind leise, bekommen sie eine Belohnung. Bleibt einer nicht auf seinem Platz, verhindern sie das Weglaufen des Hundes einfach mit einer Leine, welche sie dort anbringen.
    Sind die Hunde ruhig und entspannt, geben sie ihnen ein Auflösekommando. Danach dürfen sie ihren Platz verlassen. Der Besuch sollte passiv bleiben und von sich aus keinen Kontakt zu den Hunden aufnehmen. Die Hunde dürfen ihn dann kurz beschnuppern, aber sollen ihn ansonsten in Ruhe lassen. SIE bestimmen, was geschieht. Erst später, wenn das "Begrüßungsritual" vorüber ist, kann der Besuch Kontakt zu den Hunden aufnehmen und auch mit ihnen spielen.
    Ihre Hunde werden rasch begreifen, dass SIE jetzt da sind und sich um alles kümmern, es feste Verhaltensregeln für solche Begegnungen gibt und sie sich auf sie verlassen können. Dann werden sie entspannter und können mit der für sie "bedrohlichen" Situationen besser umgehen.


    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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