Tierheim Hund angst und panik

  
Jenny29 schrieb am 15.03.2017   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo.. Also ich habe einen Hund aus dem tierheim. . Er ist jetzt ca. 4 monate bei uns.. Zu Hause klappt alles super bis jetzt er macht super Fortschritte hört auf Sitz. . Wartet bis er zu seinem essen geschickt wird geht auf sein platz wenn man ihn hin schickt und kommt kuscheln spielt nimmt Leckerli. .. So nur draußen ist es so ne sache ... Das mit andere Menschen an bellen hab ich soweit gut in den griff bekommen und andere Hunde an bellen sind wir noch am üben.. An der schleppleine hört er .. kommt zu mir wenn ich rufe usw.. spielt .. Alles super .. Sobald wir nach hause gehen und an einer bestimmten ecke bekommen fängt er wie wild an Richtung nach hause zu ziehen.. Ich hab es versucht mit aifmerlsamkeiT auf mich lenken .. Wenn er zieht in eine andere Richtung. . Bringt alles nix das machen wir seit 3 Wochen. .. So das nächste Problem ist... morgens wenn es dunkel ist und wir raus gehen ist alles gut .. Er freut sich macht sein Geschäft zieht nicht nix.. Abends hingegen ist alles anders... Er zieht auf die Wiese macht sein Geschäft und zieht in geduckter panischen Haltung wieder zur Haustür .. Ich frag mich warum? Und was kann ich dagegen tun? Es ist nix vorgefallen.. Keine lauten Geräusche nix... Die ersten 3 Monate war das nicht so. Da war er wesentlich entspannter.


Ich danke schon mal
LG
Jennifer Lappé

Vielen Dank für die Meldung dieses Beitrages. Wir werden Deine Nachricht schnellst möglich prüfen!
Sie werden nun bei neuen Antworten benachrichtigt!
Sie werden nicht mehr bei neuen Antworten benachrichtigt!

Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 19.03.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Tag,
    Sie können nicht wissen, was in einem Hund mit einem Vorleben vorgeht. Sie können nur versuchen, es zu umgehen und zu vermeiden.Zu Hause fühlt er sich sicher und gut aufgehoben.Da steht er unter Ihrem Schutz. Dass Sie auch draußen seine Beschützerin sind, konnte er in der kurzen Zeit noch nicht lernen, ich denke, dass eine Umgewöhnung und ganz evtl. Löschung mindestens ein Jahr dauert, also zeit lassen.
    Irgendwann hat ihn irgendwas an der Ecke erschreckt, vielleicht eine Erinnerung an sein anderes Leben. Wenn es geht, machen Sie einen weiten Bogen und zwingen Sie ihn nicht, bauen Sie noch mehr Vertrauen auf. Abends wissen Sie auch nicht und werden es nie erfahren, was er hat, Sie können nur beschützend eingreifen:
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Hunde versuchen, von etwas weg zu ziehen, wenn sie uns nicht zutrauen, mit der Situation klar zu kommen.
    Bauen Sie Vertrauen auf:
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht an der Leine HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Bei Ihnen ist es vielleicht auch das Problem, dass Sie zu lange in die Situation hineingehen. Rufen Sie früher ab, leinen Sie früher an, seien Sie immer vorausschauend und ein bisschen fixer als Ihr Hund.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Nach einer Weile wird Ihr Hund schon selbst an Ihre andere Seite gehen, weil er sich dort wohl fühlt und auf Ihren Schutz vertraut – das ist für Sie ein tolles Gefühl!
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Partner: Hundewelt, siehe meine Artikel ab 2017
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

Möchtest Du auch einen Ratschlag zu Deiner Erziehungsfrage?
Dann stell jetzt eine eigene Frage!

Neue Frage stellen

Bitte hier einloggen, um auf die Frage zu antworten.

 Mit Google anmelden

Weitere Fragen zu diesem Thema:

Warum hat mein Hund plötzlich Angst vor mir?

Hallo, seit gestern hat mein kleiner Marty große Angst vor mir.

... mehr

Unsicherer Hund - was tun?

Wir haben eine 1,5 Jahre alte französische Bulldogge. Wir haben

... mehr

Was tun, wenn Hund bei fremden Menschen pinkelt?

Hallo, ich habe einen sehr schlecht sozialisierten Hund aus dem

... mehr

Was tun, wenn Hund misstrauisch bei Fremden ist?

Hallo,

ich habe seit gestern einen 5 1/2 Monate alten

... mehr