Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Panik

  
anna_stepan schrieb am 10.10.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,
Ich habe vor ca 5 Wochen den Hund einer Bekannten übernommenen. Es handelt sich um eine ca 2-jährige Jack-Russell Mischlingsdame. Meine Bekannte hat sie vor einem Jahr aus Rumänien geholt. Was sie das erste Jahr erlebt oder nicht erlebt hat kann ich nur vermuten. Das eine Jahr in Deutschland wurde der arme Hund nur in der Wohnung gehalten. Dann hat die Bekannte beschlossen, dass sie weder Zeit noch Lust hat sich weiter (nicht) zu kümmern. Hätte ich sie nicht genommen wäre die Ärmste im Tierheim gelandet. Gassi gehen war anfangs eine Qual für sie. Es gab nichts vor dem die kleine keine Angst gehabt hätte (Autos, Bäume, Büsche, Bänke usw.). Das teilte sie schreiend und in der Leine hängend mit. Mit viel Geduld und zeigen der verschiedenen Sachen ist es schon sehr viel besser geworden. Natürlich gibt es immer noch Momente in denen sie zusammen zuckt aber bei weitem nicht mehr so panisch oder gar schreiend. Ein sehr großes Problem bei ihr sind immer noch andere/fremde Hunde. Wenn Artgenossen auf sie zukommen verfällt sie schnell in alte Muster und ergreift schreiend die Flucht. Im Grunde findet sie Hunde jedoch toll. Zum Beispiel trafen wir ganz am Anfang einen Dackelwelpen (5 Monate) und meine kleine hing schreiend und zitternd in der Leine. Heute ist das einer ihrer besten Freunde mit dem sie für ihr Leben gern spielt.
Ich würde ihr gerne diese grundlegende Panik vor fremden Hunden nehmen. Sie muss nicht darauf zustürmen, aber ohne Angst dran vorbei kommen. Es ist für sie nicht schön regelmäßig so Panik haben zu müssen. Kann ich ihr dabei noch irgendwie helfen?

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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 10.10.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Anna,
    wie reagieren Sie, wenn die kleine so in Panik gerät?

    Auf Ihre Antwort freut sich
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • anna_stepan
    anna_stepan
    schrieb am 10.10.2019

    Hallo,
    Vielen Dank für die Antwort.
    Ich bleibe ruhig und gebe ihr die Zeit zu schauen was bzw wer auf sie zukommt. Sie bleibt dann auch zunächst stehen. Wenn ich dann in die Hocke gehe und sie her rufe, (sie muss freiwillig kommen, ohne Zug auf der Leine) kommt sie zunächst auch. Wenn die anderen Hunde näher kommen geht sie in den Rückwärtsgang. Dann bleibe ich unten und es kommt zu der Situation dass sie schreiend in der Leine hängt.
    Freundliche Grüße Anna

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 10.10.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Anna,
    vielleicht sieht es die Hündin als Reaktion Ihrerseits an, dass Sie in die Hocke gehen. Versuchen Sie es mal, indem Sie stehen bleiben und weiterhin nicht mit ihr reden, auch nicht versuchen, Sie zu beruhigen. Jede Reaktion von Ihnen zeig, dass etwas nicht stimmt.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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