Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

mein hund ist unsicher und ängstlich

  Nordrhein-Westfalen
ulkl44 schrieb am 13.08.2014   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: appenzeller sennen-mix, männlich, nicht kastriert, Alter über 5 Jahre

beim gassigehen knurrt er menschen an, wenn diese zu nahe kommen und er hat angst im strassenverkehr

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Antworten(4)

  • Schlapkohl
    Schlapkohl
    schrieb am 14.08.2014

    Das kenne ich zu gut. Dein Hund sehr wahrscheinlich eine schilddruesen unterfuksion. Gehe mal zum arzt und lasse ein grosses blutbild machen. Er wert dich fragen warum. Sag ihn das du eine schildruesen unterfunksion vermutest beschreibe ihn die lage des hundes. Ist es das nicht ist dein hund untervordert er moechte mehr arbeiten mit dir. Melde dich .

  • ulkl44
    ulkl44
    schrieb am 15.08.2014

    danke für deine antwort. ich werde erst mal täglich mit ihm viel mehr üben. wenn es nicht klappt,werde ich zum tierarzt gehen. bin bisher meistens im wald spazieren gegangen.er ist allerdings auch zuhause sehr schreckhaft.

  • beatrix-moed
    beatrix-moed
    schrieb am 09.10.2014

    Hallo Ulkl,
    so war mein Hund auch als er neu aus Spanien bei uns ankam (da war er schon knapp ein Jahr alt und kannte nichts außer dem Tierheim).
    Bei unserem Hund hat bei der Geschichte mit fremden Menschen geholfen, dass ich beim Gassigehen ständig in Hab-Acht-Stellung war und ihn beobachtet habe. Sobald er anfing, irgend jemanden, der auf uns zu kam zu fixieren - Leckerlies raus, vor die Nase halten und ablenken. Ich habe ihm quasi die Passanten "schön gefüttert". Außerdem habe ich dann auch immer darauf aufgepasst, dass er an der Leine nicht vor mir, sondern neben oder etwas hinter mir läuft. Sobald er vor geht, wird er ausgebremst, damit er begreift, dass ich die Regie habe. Inzwischen klappt das ganz gut. Und wenn ich merke, dass er unsicher wird, nehme ich ihn auch schnell mal auf meine andere Seite und stehe so wie ein Bollwerk zwischen ihm und den Passanten. Vielleicht kannst du das mal probieren.
    Die Angst im Straßenverkehr haben wir noch nicht ganz weg bekommen. Manchmal muss ich zum Gassi gehen ein Stück an einer stark befahrenen Landstraße entlang laufen. Wenn dann LKW angedonnert kommen, wird er schon noch etwas nervös.
    Aber auch das ist alles viel besser geworden. Ich habe eine ganze Weile auch einfach das Tempo aus unseren Spaziergängen genommen, habe mich auch mal ein paar Meter von der Straße entfernt mit ihm hingestellt und ein paar Minuten dort verweilt. Dabei gab es reichlich Leckerlies und Lob, wenn er beim vorbeifahrenden Autos ruhig und entspannt blieb. Auf diese Weise hatte er mehr Zeit, sich mit diesem Reiz auseinander zu setzen. Und da er nicht total panisch an der Straße war, konnte ich das mit ihm machen. Ich weiß ja nicht, ob dein Hund im Straßenverkehr in totale Panik verfällt. Wenn er nur nervös und etwas ängstlich ist, wäre das vielleicht ein Ansatz.
    Ich wünsche dir viel Erfolg.

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 13.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    Angst zu haben, bedeutet noch lange keine Schilddrüsenunterfunktion. Und den Hund hinter sich zu nehmen, bedeutet nicht dass ich die Regie habe.
    Führung bedeutet, dem Hund Sicherheit zu vermitteln, die Bedürfnisse des Hundes zu erkennen und zu bedienen.
    Natürlich können Sie Ihren Hund mit Leckerchen belohnen, wenn Ihnen Menschen entgegenkommen. Dabei sollte der Hund die Menschen aber wahrgenommen haben und ruhig geblieben sein. Wenn er bereits knurrt, wäre eine Belohnung verkehrt..
    Gibt es einen Grund für sein Verhalten? Hat er schlechte Erfahrungen gemacht? Wie lange haben Sie den Hund schon? Wie haben Sie bisher auf das Verhalten reagiert?

    Wenn Sie mir die Fragen beantworten könnten, dann können wir sicherlich ein paar Trainingsansätze miteinander ausarbeiten.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz
    Hundeverhaltenstherapeutin (IHK)
    amtlich genehmigte Hundetrainerin gem. § 11 TSchG

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