Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Ich komme nach Hause

  Baden-Württemberg
Alex1974 schrieb am 30.07.2017   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: Havaneser, männlich, nicht kastriert, Alter 1-3 Jahre

Hi, meine Freundin und ich haben einen 3 Jahre alten Rüden (Havaneser, 5 Monate bei uns). Ich bin der Erste der mit ihm gassi geht und der letzte der mit ihm raus geht. Er bekommt nur von mir Fressen und Leckereien.

Hier meine Frage: Wenn ich, von der Arbeit, nach Hause komme. Bellt und knurrt er mich an. Wenn meine Freundin heim kommt ist er Feuer und Flamme...

Wie bekomme ich/wir das hin das er auch mich freundlich begrüßt.

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Antworten(3)

  • Hundeschule Schnüffelnase
    Claudia Rieker (Hundetrainer)
    schrieb am 01.08.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Lieber Alex1974,
    wie verhält er sich denn anderen Männern gegenüber? War das Verhalten von Anfang so? Zeigt er dieses Verhalten immer, enn er Sie sieht? Wie reagieren Sie darauf? Wie verhält er sich sonst Ihnen gegenüber? Was tun Sie, wenn Sie heim kommen? Wie begrüßen Sie den Hund?

    Sie sehen, es gibt viele Fragen, und das sind nur die, die mir auf die Schnelle einfallen. Ich freue mich auf Ihre Antworten.

    Viele Grüße
    Claudia Rieker
    www.hs-schnueffelnase.de

  • Alex1974
    Alex1974
    schrieb am 02.08.2017

    Danke für die Fragen :-)
    Wie verhält er sich denn anderen Männern gegenüber? -bei andere Männer ist er ruhiger.

    War das Verhalten von Anfang so? - Nein, zuerst war er sehr ablehnend (allen gegenüber, 3 Personen Haushalt). Dann kam es, das er meiner Freundin gegenüber, sehr zutraulich und spielerisch wurde. Danach hat es mit dem knurren angefangen, so vor 1 1/2 Monaten.

    Zeigt er dieses Verhalten immer, wenn er Sie sieht? - hauptsächlich wenn ich nach Hause komme. Manchmal ziegt er dieses Verhalten wenn ich in ein Zimmer komme, in dem meine Freundin ist oder wenn er sich erschreckt.

    Wie reagieren Sie darauf? - Hier habe ich schon so einiges versucht: ignorieren, mit Kommandos "Lager" weggeschickt, mit Geräusche zum ablenken.

    Wie verhält er sich sonst Ihnen gegenüber? - meist mit ignorieren. Wenn ich etwas zu fressen für ihn habe bin ich sein Freund. Wenn wir abends auf dem Sofa sitzen, hält er Abstand zu uns beide.

    Was tun Sie, wenn Sie heim kommen? - Wenn ich nach Hause komme ist das meist nicht leise, unser Hoftor macht Lärm (Alter Bauernhof) er reagiert dann mit bellen. Wenn andere Menschen den selben Weg herein kommen reagiert er nicht so.

    Wie begrüßen Sie den Hund? - Wenn er bellt ignoriere ich ihn. Wenn er nur rauskommt, begrüße ich ihn mit streicheln und Leckereien. Das passiert eher selten. Zur Zeit sperrt meine Freundin, kurz bevor ich nach Hause komme, Tennessee in sein Zimmer. Ich lasse ihn dann wieder heraus, dann bellt er auch nicht.

    Ich glaube, das er sie vor mir beschützt. Wir werden, von ihm, auch kontrolliert. Sein Zimmer für die Nacht ist neben unserem Schlafzimmer. Zwischen den beiden Räumen verlaufen Heizungsrohre. Da hört man ihn durch schnuppern. Immer mal wieder (das hört sich an wie eine Dampflok).

    Vielen Dank ich hoffe sie können mit meinen Antworten etwas anfangen :->

    Grüße Alex1974

  • Hundeschule Schnüffelnase
    Claudia Rieker (Hundetrainer)
    schrieb am 02.08.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Lieber Alex1974,
    vielen Dank für Ihre Antworten. Zunächst einmal möchte Ihnen sagen, dass Ihr Hund sie nicht kontrolliert. Das ist ein alter Zopf und wird gerne herangezogen, wenn ein Hund ein Verhalten zeigt, was wir nicht in Ordnung finden (ständiges Hinterherlaufen, beobachten etc.) Das gehört zum normalen Verhalten.
    Hunde riechen ja sehr gut und der Geruch gibt ihm vielleicht Sicherheit oder er will sich vergewissern, ob Sie noch da sind.
    Gibt es einen Grund, warum er in einem extra Zimmer untergebracht ist?
    Sie schreiben, er ist seit 5 Monaten bei Ihnen. Wo hat er vorher gelebt? Ich erlebe oft, dass Tierschutzhunde Angst vor Männern haben.
    Ich würde hier dazu raten, den Hund nicht zu zwingen. Liebe oder Zuneigung läßt sich nicht auf Kommando setzen. Wenn immer nur Sie mit ihm Gassi gehen oder ihn füttern ist er in einer etwas blöden Situation.
    Stellen Sie sich vor, Sie gruseln sich vor etwas und sind nun gezwungen, Ihre Mahlzeiten und Spaziergänge immer in dieser für Sie gruseligen Situation zu erleben. Wie würden Sie sich fühlen?
    Mein Rat: Ändern Sie für eine Woche Ihre Verhalten. Sie machen gar nichts mehr mit Hund, das alles übernimmt Ihre Freundin. Sie ignorieren ihn weitesgehend, wenn er Kontakt aufnehmen möchte, lassen Sie es zu.
    Setzen Sie sich mal mit einem Kauknochen oder Spielzeug auf den Boden und spielen Sie damit. Beobachten Sie, wie Ihr Hund reagiert. Kommt er näher und will mitspielen, dann lassen Sie ihn.
    Sie machen schon ganz viel richtig (unerwünschtes Verhalten ignorieren, erwünschtes Verhalten belohnen).
    Geben Sie Ihrem Hund Zeit. 5 Monate ist noch nicht lange und er ist vielleicht noch gar nicht richtig angekommen.
    Wenn Sie schreiben, dass er Ihre Freundin beschützt, kann das ebenfalls möglich sein. Wie reagiert er, wenn Sie miteinander kuscheln, sich umarmen etc.?
    Viele Grüße
    Claudia Rieker
    www.hs-schnueffelnase.de

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