Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Angst oder Agression

  Bayern
Kiki0803 schrieb am 28.10.2017   Bayern
Angaben zum Hund: Deutscher Schäferhund, männlich, nicht kastriert, Alter 1-3 Jahre

Guten Abend.Ich habe ein problem mit meine dsh. Sobald jemand auf mich zukommt dreht er seinen kopf weck und knurrt wenn diese Person noch näher kommt will er flüchten und sich hinter mir verstecken.Egal ob an der leine oder nicht.ohne leine wenn er auf andere zu gehen kann verhält er sich meistens normal.Leider ist das ein grosses problem da wir intensiv hundesport machen und er sich den chip nicht ablesen lässt...
besten dank im voraus

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Antworten(3)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 29.10.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Tag,
    ich denke, dass Ihr Hund sich grundsätzlich nicht von Ihnen beschützt fühlt.
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Hunde versuchen alles „weg zu knurren“, wenn sie uns nicht zutrauen, mit der Situation klar zu kommen.
    Bauen Sie Vertrauen auf:
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht an der Leine HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht.
    Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in
    Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung und nehmen Sie den Blickkontakt heraus. Bleiben Sie in Bewegung und lassen Sie ihn nicht am Rand sitzen, das baut unnötig Stress auf. Wenn er selbst entscheiden kann ist er normal. Das ist das Problem. Wenn Sie gut führen,
    sollte er nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Bei Ihnen ist es vielleicht auch das Problem, dass Sie zu lange in die Situation hineingehen. Rufen Sie früher ab, leinen Sie früher an, seien Sie immer vorausschauend und ein bisschen fixer als Ihr Hund.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!!!!!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Nach einer Weile wird Ihr Hund schon selbst an Ihre andere Seite gehen, weil er sich dort wohl fühlt und auf Ihren Schutz vertraut – das ist für Sie ein tolles Gefühl!
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund auf jedem Spaziergang geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich immer mehr an Sie bindet und Ihnen vertraut.
    Schauen Sie auf meiner Homepage www.hundimedia.de - Home - Button Youtube, hier gibt es Tipps zur Führung,
    außerdem in der HundeWelt regelmäßige Artikel,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • Kiki0803
    Kiki0803
    schrieb am 30.10.2017

    Vielen Dank für ihre antwort.ich versuche immer das er neben mir geht was gar nicht so einfach ist.ich habe hier ein kommando seite eingebaut das er weiss das er neben mirgehen muss.aber ich weiss nicht wie ich es schaffen kann das er hinter mir geht...ich habe ihn selten frei rennen und sobald ich jemand mit hund auf mich zukommen sehe, mach ich ihn sitzen nebenmir da ich ihnso besser unter kontrolle habe als wenn ich vorbei gehe da er in so einer situation sehr nach vorne zieht und pöppeln möchte..er sitzt immer so neben mir das ich zwischen anderem hund und ihm bin...

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 31.10.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Abend,
    waren Sie schon auf meinem YouTube Kanal, da wird das Fussgehen erklärt und wie der Hund hinten bleibt.
    Lassen Sie ihn bitte NICHT sitzen, das baut viel Stress auf, weil er dem Ereignis entgegenschauen muss - das ist sehr unangenehm. Nehmen Sie den Blickkontakt heraus, gehen Sie Bogen und Kreise und dann vorbei, dann klappt es besser.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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