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Hund hat Angst vorm Gassi gehen

  
melanie-mann schrieb am 14.11.2012   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Machen Sie Angaben zu Ihrem Hund:
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Rasse: Schäferhund-Mix
Geschlecht: männlich
Alter: 4
kastriert: ja

Geben Sie Details zu Ihrer Frage an:
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Hallo,

ich bin völlig verzweifelt. Ich habe seit ca. 4 Monaten einen 4 Jahre alten Schäferhund-Mischling. Wir haben ihn aus dem Tierheim geholt und laut Vorinformation kommt er aus einer Familie mit Kindern und Katzen und wurde aus Zeitmangel abgegeben. Wir haben uns schon super aneinander gewöhnt. Er hört ganz gut auf mich, läuft gut an der Leine und trotz meiner Abwesenheiten während der Arbeitszeit macht er auch keinen Blödsinn in unserem Haus. Er versteht sich super mit meinen Katzen und eigentlich ist alles schick. Allerdings gab es vor 1,5 Wochen eine blöde Situation. Wir waren auf unserem "Feld" und haben eine ausgedehnte Spielphase gehabt. Plötzlich kamen Jugendliche und haben Böller nach meinem Hund geworfen. Er bekam Panik und rannte ohne Leine die knapp 2 km nach Hause (über Straßen, durch die Wohnsiedlungen etc). Ich habe versucht ihn zurückzuholen, aber keine Chance.
Als ich zu Hause ankam saß er im Garten als wäre nichts gewesen. Seitdem ist er jedoch extrem verängstigt mit mir spazieren zu gehen. Ich muss ihn regelrecht rückwärts aus dem Haus ziehen. Leckelies, Spielzeug das hilft alles nchts. Beim Gassi gehen wird nirgends geschnuppert, sodern maximal die nötigen Geschäfte verrichtet und dann wird an der Leine gezerrt bis wir dann "endlich" wieder zu Hause sind.

Was kann ich tun? Ich leide so mit diesem kleinen Kerl mit. Er hat riesige Angst, zittert und quietscht. Zu Hause wird nur noch so viel wie nötig an Flüssigkeiten zu sich genommen, damit man möglichst nicht mehr zum pullern raus muss. Wenn mein Lebensgefährte da ist und mit ihm raus geht, dann ist er etwas entspannter.

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Antworten(1)

  • Hundetrainer_Hannover
    Hundetrainer_Hannover
    schrieb am 15.11.2012

    Hallo Melanie,


    die Jungendlichen sollte man wirklich Ohrfeigen. Die wissen immer gar nicht was sie mit so etwas anrichten.


    Wenn ich du wäre, dann würde ich deinem Hund langsam wieder zeigen, dass es draußen ganz toll ist. Du musst sein Vertrauen zurück erlangen, denn aus seiner Sicht hast du in diesem Moment versagt (du kannst nichts dafür und das ist auch nicht böse gemeint, aber dein Hund wird es so sehen). Ein Hund verlangt von dem Rudelführer auch, dass er von diesem beschützt wird. Genau deshalb ist er bei deinem Lebensgefährten auch entspannter, da er ja nicht mit dabei war. Zeig kein Mitleid mit deinem Hund, damit hilfst du ihm auch nicht weiter. Fang an ihn aus der Hand und auch nur draußen zu füttern. Versteck vielleicht Futter im Wald oder üb, wenn er es mitmacht das Apportieren. Zeig ihm, dass er sich nicht fürchten muss. Viel Erfolg dabei!


    LG

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