Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Hund hat Angst vor Geräuschen

  
Wusel schrieb am 21.12.2018   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo, mein Name ist Melanie Leimbach, wir haben einen 5 jährigen Maltesermix. Als wir ihn von der alten Familie holten war er 1.5 Jahre und es war nicht einfach, er wollte nicht alleine bleiben. Mit viel Training und Geduld siegten wir dieses Problem. Wusel hatte immer sein Körbchen im Flur stehen und schlief dort die ganze Nacht, Schlafzimmer war tabu für ihn. Doch seit etwa 8 Wochen hat er Nachts panische Angst, er springt Nachts aufs Bett, läuft die ganze Nacht in der Wohnung hin und her. Wir waren beim TA, alles ok, er soll Baldrian nehmen. Momentan schlafe ich im Gästezimmer, sein Körbchen genau neben dem Bett. Es ist besser geworden, aber doch keine Dauerlösung, der Haussegen hängt schon schief. Ich weiss nicht wie ich vorgehen soll, was ist richtig? Wieder im Flur schlafen im Körbchen? Die Angst kommt von unseren Nachbarn über uns, die Kinder poltern sehr. Es hatte ihm eigentlich nie etwas ausgemacht. Auch am Tag ist er sehr schreckhaft geworden, gestern habe ich ihm den Relaxopet gekauft. Ich wäre sehr dankbar wenn ich Hilfe bekommen würde.
Mfg Melanie Leimbach
Schöne Weihnachten

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Antworten(1)

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 28.12.2018
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, Geräuschangst wird nicht besser, wenn der Hund ständig der Angst ausgesetzt wird. Vielleicht wäre ein nächster Schritt schon möglich, wenn der Hund im Gästezimmer alleine schlafen kann. Scheinbar sind die Geräusche da ja noch nicht so stark wahrzunehmen. Sie sollten Ihrem Hund auf jedem Fall eine Rückzugsmöglichkeit geben, wohin er sich zurückziehen kann. Dies kann auch gerne eine geräuschgedämmte Box sein. Und das Gästezimmer scheint sich ja auch anzubieten. An diesem Ort geschieht alles Angenehme. Hier gibt es Kauknochen, Futter, Streicheleinheiten und gemeinsame Aktionen starten von hier. Wichtig ist, dass der Rückzugsort immer! zugänglich ist. Versuchen Sie darüber hinaus die Geräusche positiv zu belegen. Sie meinen ja, dass die polternden Kinder der Auslösereiz sind. Spielen Sie doch mal mit Ihrem Hund, wenn die Kinder oben zu laut spielen. Oder geben Sie Ihrem Hund etwas zum Knabbern oder einen Kong, den er auslecken darf. Auch klassische Musik entspannt Hunde oder eben der gekaufte Relaxopet oder auch stark verdünnte ätherische Öle wie z.B. Orange Lavendel oder Kamille.
    Herzliche Grüße
    Gabriele Holz
    Hundeschule wolf-inside

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