Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund bellt ständig wenn es klingelt

  Brandenburg
Frechblond schrieb am 28.03.2016   Brandenburg
Angaben zum Hund: Labrador kokerspanier mix, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Wenn es an der tür klingelt bellt unsere lotte gleich los u. Lässt sich auch nicht beruhigen! Was mache ich falsch?

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 28.03.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo üben sie Besuch zu empfangen.
    Sie können folgendes üben: In der Wohnung weisen sie ihr bitte einen festen Warteplatz zu. Kommt jemand bringen sie den Hund bitte zuerst dorthin, bevor sie die Tür öffnen. Postieren sie eine Hilfsperson vor der Tür, diese klingelt. Nutzen sie die moderne Technik. Stellen sie ihr Handy auf stumm/vibrieren. Bevor die Hilfsperson an der Tür klingelt, klingelt er sie kurz an.Sie wissen jetzt, was kommt und sind vorbereitet. Der Hund bellt, sie schicken ihn auf seinen Platz/Körbchen. Es klingelt wieder. Ist der Hund leise, dürfen sie ihn belohnen. Dies üben sie bitte solange, bis der Hund, wenn es klingelt von alleine auf seinen Platz geht und auf ihre Belohnung wartet. Er ist clever, das wird er sehr schnell merken, dass es sich für ihn mehr lohnt zu bellen.
    Empfehlenswert ist für das Training der Einsatz einer Hausleine, welche am Geschirr des Hundes befestigt wird. Der Vorteil einer Hausleine besteht darin, dass sie auf Distanz auf den Hund einwirken können. So verhindern sie, dass der Hund ihnen gegenüber ein Meideverhalten entwickelt. Verläßt sie ihren Platz während sie zur Tür gehen, können sie diese auch dort befestigen, um das Verhalten zu unterbinden.
    Sie bleibt solange auf ihrem Platz, bis sie leise ist. Hat der Besuch Platz genommen und der Hund ist leise, bekommt sie eine Belohnung. Bleibt sie nicht auf ihrem Platz, verhindern sie das Weglaufen des Hundes einfach mit der Leine.
    Wenn sie leise ist, lösen sie irgendwann die Hausleine und sie darf sich frei bewegen (aber Leine dranlassen). Bitte beachten. Die Person nimmt keinen Kontakt zum Hund auf. Sie wird rasch lernen, dass es sich für sie nicht lohnt zu bellen, da sie dann immer ausgegrenzt wird.Der Besuch ignoriert den Hund, nimmt keinerlei Kontakt zu ihm auf und setzt sich.
    Der Hund bleibt solange in seinem Körbchen, bis das "Besuchsankommensritual" beendet ist. Dann können sie ein Auflösekommando geben und sie darf eventuell den Besuch begrüßen, so es erwünscht ist.
    Halten sie durch und seien sie konsequent, dann werden sie auch Erfolg haben.


    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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