Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

agresiev

bummer schrieb am 20.12.2015
Angaben zum Hund: Mischlinge bis 44 cm, männlich, kastriert, Alter über 5 Jahre

Habe den hund seit den 19.10. 1015 in pflege von den verein ,,vermitlung kanarenhunde
er ist total auf mich bezogen nach der ersten woche kläfft er alle anderen fam.mitglieder an und zieht dabei auch die lefsten hoch und knurrt --können sie mir helfen

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 22.12.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, ihr Hund ist noch relativ neu in ihrem Rudel und unsicher. Er testet aus, welches Verhalten sich für ihn am meisten lohnt um sie für sich alleine zu haben (Ressource) . Und mit "aggressivem" Knurren hat er gute Erfolge. Er bekommt Aufmerksamkeit von allen Seiten - prima für ihn. Nur leider nicht das, was sie sich wünschen.
    Es wäre für ihn gut, wenn sie klare Regeln aufstellen und Rituale einführen.An diesen kann er sich dann orientieren und bekommt Sicherheit. Übernehmen sie bitte auch mehr die Führung. Agieren sie, bevor ihr Hund es tut. Er denkt sonst: Oh Frauchen ist sich unsicher, dann muß ich tätig werden. Damit ist er hoffnungslos überfordert, wie sie an seinen Reaktionen merken. Sie bestimmen, was , wann , wo und wie geschieht.
    In der Wohnung weisen sie ihm bitte einen festen Warteplatz zu. Zeigt er wieder dieses Verhalten, bringen sie ihn zu seinem Platz. Er bleibt solange auf seinem Platz, bis er leise ist, dann bekommt er eine Belohnung. Bleibt er nicht auf seinem Platz, verhindern sie das Weglaufen des Hundes einfach mit einer Leine, welche sie dort anbringen.
    Generell ist für diese Übungen eine Hausleine, welche an einem Geschirr befestigt wird, ideal. So können sie auch auf die Distanz auf den Hund einwirken, ohne dass sie sich jedesmal zu ihm hinunterbücken müssen und er dann eventuell ein Meideverhalten ihnen gegenüber entwickelt.
    Wenn er leise ist, lösen sie irgendwann die Hausleine und er darf sich frei bewegen (aber Leine dranlasssen). Bitte beachten. Die Person nimmt keinen Kontakt zum Hund auf. Er wird rasch lernen, dass es sich für ihn nicht lohnt zu knurren, da er dann ausgegrenzt wird.
    Ihr Hund wird rasch begreifen, dass SIE jetzt da sind und sich um alles kümmern, es feste Verhaltensregeln für solche Begegnungen gibt und er sich auf sie verlassen kann. Dann wird er entspannter und kann mit den Situationen besser umgehen.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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