Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

übermäßiges Bellen

  Nordrhein-Westfalen
thommy schrieb am 04.10.2013   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Tibet - Apsoterrier, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Mein Mann und ich haben einen 5 Monate alten Tibet-Apso- Terrier beim Züchter gekauft. Thommy akzeptiert meinen Mann. Bei mir bellt und knurrt er, wenn ich morgen oder sonst in das Zimmer komme , ich kann ihn dann streicheln und auch mit im Gassi gehen und bürsten Er läuft meinem Mann immer hinterher schläft unter seinem Bett Was kann ich machen, das Thommy mit dem Bellen aufhört , wenn er mich hört oder sieht......Heike und Frank Braun

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Antworten(2)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 06.10.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (5)

    Hallo Frau Braun, es ist natürlich nicht leicht, sich in Ihrem Fall ein Bild zu machen, ohne die Situation gesehen zu haben. Wahrscheinlich ist, dass Ihr Hund Sie nicht als Rudelführer anerkennt. Machen Sie doch öfter Gehorsamsübungen (Sitz, Platz u.s.w.) mit ihm. Bestehen Sie auf der Ausführung und setzen sie durch. Wichtig ist auch, dass Sie sich von dem Hund nicht zu irgendwas animieren lassen, sei es streicheln, spielen oder füttern. Wenn er was von Ihnen fordert, ignorieren Sie ihn. Wenn das alles nicht weiterhilft, rate ich Ihnen zu einem Profi vor Ort.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer

  • sandra-t
    sandra-t
    schrieb am 19.11.2013

    Hunde sind soziale Wesen. Das Ignorieren eines Hundes, das Ignorieren seiner Bedürfnisse wird nicht gerade zu einer besseren Bindung beitragen. Ich denke positive Erlebnisse, die Sie zusammen haben, Dinge die IHnen beiden Spaß machen, lassen Sie zusammenwachsen.
    Rudelführer sind in der Natur sehr liebevolle, souveräne und langmütige Tiere, die sich sehr wohl auch von rangniedrigeren Tieren zu sozialen Interaktionen und Körperkontakt auffordern lassen. Lernen Sie die Bedürfnisse Ihres Hundes zu erkennen, seine Körpersprache zu lesen und beschäftigen Sie sich positiv mit ihm.
    Wenn ich in einer Familie dafür ignoriert würde, dass ich Aufmerksamkeit brauche, würde ich da auch nicht wohnen wollen. Und schließlich unterliegen alle Säugetiere dem gleichen Lernverhalten. Insbesondere Tiere, die von Natura aus in sozialen Gemeinschaften leben, sollte man auf gar keinen Fall mit Ignorieren versuchen zu "erziehen". Das heisst nicht, dass ich immer und zu jeder Zeit auf jede Aufforderung des Hundes eingehen kann und muss.

    Ich würde eine Weile jedes Hereinkommen ankündigen, Z.B.mit "Ich bin´s" und Leckerchen werfen. So verknüpft der Hund langfristig das Hereinkommen mit etwas Positivem. Das Leckerchen kann man dann mittelfristig ersetzen durch soziale INteraktion und nach geglückter positiver Verknüpfung auch mit einem ruhigen Lob.

    Viel Erfolg!

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