Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

ständiges Bellen

  Sachsen-Anhalt
Lisatim schrieb am 12.01.2016   Sachsen-Anhalt
Angaben zum Hund: Schäferhund, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo, wir haben zwei Rüden, erst hatten wir nur einen Rüden, er ist jetzt knapp 3 Jahre und wurde in den ersten zwei Jahren mit einer alten Schäferhundedame groß, zu dieser Zeit war er ruhig und bellte nur wenn es einen Grund gab. Leider mussten wir sie vor über einem Jahr einschläfern und wir haben uns noch einen Rüden zugelegt. Die beiden verstehen sich super, spielen viel zusammen und sind unzertrennlich. Wir haben ein sehr großes Grundstück, wo wir leben und arbeiten, das Nachbarhaus befindet sich 3m von unserem Haus entfernt und sobald der Nachbar aus der Tür tritt stürzen sie hin und bellen sehr aggessiv ununterbrochen bis keiner mehr zu sehen ist. Sie haben es schon mit Leckerlis probiert, aber nix hilft. Als wir im Urlaub waren ( in dieser Zeit kümmern sich meine Eltern sehr gut um die Hunde), wurde es so schlimm, das sie sogar fast die Polizei geholt hätten. Ein weiteres Problem ist, das die beiden sehr oft in der Nacht bellen, als wir weg waren manche Nacht ununterbrochen, sodass sie bei unserer Rückkehr heiser waren. Auch wenn wir da sind müssen wir mache Nacht jede Stunde raus um sie zu beruhigen. Die Hunde sollen aber draußen sein um unsere Firma zu bewachen, was sie auch wollen. Wir wissen echt keinen Rat mehr was wir gegen dieses ständige Bellen und vor allen gegen diese enorme Aggressivität gegenüber unseren Nachbarn machen können. Für einen Rat wäre ich Ihnen sehr dankbar.

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 15.01.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Abend,
    ich finde: Alles geht nicht. Sie wollen Wachhunde, also bewachen sie das Grundstück. Sie sind allein ohne Sie, also bellen sie für Sie, wenn sie etwas hören. Und wenn Sie nicht kommen und die GEfahr bewerten, bellen sie solange, bis sie ernst genommen werden.
    Der Nachbar ist ebenfallsein Eindringling. Sie können ihn den Hunden vorstellen und ihn die Hunde füttern lassen - mindestens Fleischwurst. Wenn es nicht geklappt hat, war das Timing nicht richtig und es war nicht oft genug.
    Der Nachbar bekommt Fleischwurst, tritt aus dem Haus und wirft sie den Hunden zu und geht seiner Wege. Das übt man sooft es eben dauert, bis die Hunde ruhig auf ihre Wurst warten.
    Hunde machen keinen Unterschied in ihrer Bewachung - wenn Sie weg sind nehmen sie es noch ernster. Lehren Sie sie den Unterschied: Zweimal bellen - nachschauen - loben - reingehen. So nehmen Sie die Warnung der Hunde ernst und sie müssen nicht dauerbellen,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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