Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Mein Hund hasst fremde Menschen

  Bayern
Ilyana1986 schrieb am 18.05.2016   Bayern
Angaben zum Hund: Rehpinscher, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Mäxchen hasst fremde Menschen regelrecht ,so sehr das er bei Besuch von Handwerkern oder Freunden immer einen Maulkorb tragen muss ,er würde sie sonst zwicken und wahrscheinlich auch richtig beißen , es ist nie was vorgefallen was sein Verhalten erklären würde ! Auch beim Gassi gehen mag er keine fremden Menschen
Er hat einen Hormon Chip bekommen da ich dachte es läge vielleicht daran, leider nein . Wäre um Rat echt dankbar ich liebe meinen süßen aber das er Menschen angeht das darf nicht sein! Liebe Grüße Ilona Müller

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 18.05.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Ilona,
    der Kleine hasst keine Menschen, er hat einfach niemanden, der ihm zeigt, was richtig und falsch ist, keinen "Rudelführer". Also übernimmt er diese Rolle selbst. Wahrscheinlich schimpfen Sie mit dem Hund, wenn er sich so benimmt, sagen "Aus", "Nein" oder ähnliches was den Kleine nur noch mehr irritiert, er versteht es nicht, regt sich dadurch noch mehr auf.
    Hunde müssen geführt werden und brauchen Regeln und Grenzen.
    Grenzen sind z.B. wenn der Hund etwas von Ihnen fordert, wie Streicheleinheiten, spielen oder Futter, ignorieren Sie es.
    Springt der Hund von sich aus auf Bett oder Sofa, wird er sanft weggedrückt. Er darf dort nur hin, wenn Sie es erlauben. Er muss merken, dass es IHR Sofa, Bett, Wohnung ist, er nichts zu verteidigen hat.
    SIE agieren, der Hund reagiert, NIE umgekehrt. Dann sind Sie der "Boss". Wenn es umgekehrt ist, wie jetzt, ist es der Hund.
    Üben Sie mit dem Hund, auf Kommando an einen festen Platz zu gehen und dort zu bleiben, bis Sie das Kommando wieder auflösen. Bleiben Sie dabei am Anfang neben dem Korb oder der Decke stehen. Wenn Ihr Hund den Platz verlassen will, bringen Sie ihn kommentarlos wieder hin. Wenn er dort bleibt, geben Sie ihm ein Leckerchen. Dann entfernen Sie sich immer weiter von dem Platz, gehen zurück und geben ein Leckerchen.
    Üben Sie das zuerst ohne Ablenkung, dann mit eingeweihtem Besuch. Sehr wichtig ist, dass Sie außer den Kommandos nichts zu dem Hund sagen. Er versteht es nicht, regt sich dann wahrscheinlich nur auf.
    Achten Sie draußen darauf, dass Sie vorgehen und der Hund Ihnen an lockerer Leine folgt.
    NIE dem Hund folgen, wenn er zieht, auch nicht, wenn er wo schnuppern, sich lösen oder zu Bekannten will. Wenn er einmal Erfolg hatte, müssen Sie wieder von vorne mit dem Training anfangen. Bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist (das braucht etwas Geduld) oder, wenn Ihr Hund richtig feste zieht, drehen Sie um und gehen zurück.
    Dann führen Sie, der Kleine kann sich auf Sie verlassen und muss nicht mehr selbst regeln.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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