Meine Hündin hat extreme Angst vor Menschen, was kann ich tun?

  
Tabi schrieb am 23.05.2017   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Meine Hündin hatte schon von klein auf wahnsinnige Angst vor Menschen, wenn sie bekannte Menschen öfter trifft, legt sich die Angst und sie fängt langsam an diese dann auch zu mögen und ihnen zu vertrauen. Doch bei völlig fremden Menschen hat sie immer panische Angst. Beim spazieren gehen ist sie schon ruhiger geworden, sie will nicht mehr panisch weg rennen wenn fremde uns entgegen kommen sondern macht einen kleinen Bogen um die Menschen herum. Gibt es irgendwas, was ich tun könnte, damit sie noch entspannter wird?

Mein 2. Anliegen wäre, wir ziehen im august um und da wir unsere Hündin bei niemand anderem unterbringen können (durch die oben genannte Angst) wissen wir nicht so recht wie wir den Umzug mit ihr bewerkstelligen sollen. Wir hätten doch auch die Möglichkeit Ihr Ruhe zu geben ohne das ein fremder in den Raum kommt, doch sie hasst es alleine zu sein, wenn sie weiß, dass wir da sind. Zuhause jetzt bei uns kann sie auch alleine bleiben, das macht ihr nichts aus, sie mag es nur nicht wenn man da ist und sie nicht zu einem darf. Was mich so nicht stört, da wir selten eine Tür zu haben, doch beim Umzug wäre es schwierig wenn sie da durch wuselt.

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Antworten(1)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 09.06.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, wenn ein Hund Angst vor Menschen hat, ist es wirklich schwierig. Sie sollten darauf achten, daß Ihr Hund nur positive Erfahrungen mit Menschen macht. Lassen Sie keinen anderen Menschen an Ihren Hund, z. B. um ihn zu streicheln und ermutigen Sie auch Ihren Hund nicht sich anderen Menschen zu nähern. Es kann sein, daß der Hund mit eingezogenem Schwanz zu der anderen Person geht, jedoch tut er es Ihnen zum Gefallen. Wenn Sie selbst Kontakt aufnimmt ist es gut, geht sie einen Bogen - gehen sie zusammen mit Ihr einen Bogen und achten Sie darauf, daß Sie immer zwischen Hund und anderem Mensch gehen. Vermeiden Sie Spaziergänge in den Hauptzeiten, damit Sie möglichst wenigen Menschen auf Ihrer Strecke begegnen. Sie können anfangen mit den Leuten, die sie kennt zu üben, wenn sie die sieht, dass sie zeitgleich etwas Gutes bekommt und zwar solange, bis sie da sind, wenn sie weg sind, verschwindet auch das Gute. Bezüglich des Umzuges: Wie findet sie eine Hundebox? Wenn sie es gut findet und sich sicher darin fühlt, kann diese sehr gut genutzt werden, sie damit in einen anderen Raum zu bringen, die Tür geöffnet zu halten, so daß sie alles sieht, aber geschützt in der geschlossenen Box ist und es sollten alle Umzugshelfer angewiesen werden, sie zu ignorieren. Falls Ihr Hund keine Box kennt, evtl. bekommen Sie noch ein Boxentraining bis zum Umzug hin.

    Viele Grüsse aus Düsseldorf sendet

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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