Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Aggressivität gegenüber fremden

  Berlin
Minelouu schrieb am 14.04.2015   Berlin
Angaben zum Hund: Cocker-Spaniel English, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo, wir haben ein Problem. Unsere vier Jahre alte Cockerspaniel Hündin beißt und bellt fremde, manchmal auch Leute, die sie kennt (und eigentlich auch mit Ihnen 'auskommt'). Dabei geht sie eher quickend und jaulend auf die Füße der Menschen los. Es ist zwar noch nie Etwas schlimmes passiert, aber ich denke sie steht immer unter ziemlichem Stress wenn fremde da sind. Und wir daraufhin auch. Wenn ein fremder auch ohne sie zu beachten an ihr vorbei geht, geht sie auf seine Füße los und quiekt, und ganz besonders hasst sie es wenn jemand von Anfang an in geduckter Haltung und hoher Stimme auf sie zu kommt und sie streicheln möchte (wir sagen aber auch den Leuten dass sie das nicht machen sollen, sondern sie nicht beachten). Komischer Weise hat sie mit fremden Leuten die selber einen hund besitzen kein Problem. Sie immer in einen anderen Raum zu sperren, ist falsch, das wissen wir. Aber ich habe im Internet gelesen, dass man es nicht irgendwie versuchen soll, sondern zu einem hundetrainer gehen soll. Das haben wir auch vor, jedoch wollte ich wissen, ob sie uns bis dahin einen Rat geben können. Sonst ist sie ein sehr liebenswerter und eher ruhiger hund. Aber sie hat auch vor ganz schön vielen Dingen angst, wie zb vor Plastiktüten oder vor dem Besen.. Ich hoffe, das waren genug Informationen und sie können uns irgendeinen Tipp geben. Wir wären sehr froh, weil wir auch gerne dem Hund helfen würden, da sie immer angespannt ist wenn fremde da sind. Vielen Dank im Voraus, LG mine.

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 15.04.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, bis Sie einen Termin mit dem Hundetrainer haben, ersparen sie ihrer Hündin einfach den Stress des Besuches.
    Das Verbringen in ein anderes Zimmer soll keine Strafe sein. Dies können sie in eine Belohnung für die Hündin umwandeln, indem sie, wenn der Besuch kommt, sie ins andere Zimmer bringen und ihr dort einen ganz leckeren Kauartikel hinlegen.
    Wenn sich der Besuch gesetzt hat, öffnen sie wieder die Tür und lassen der Hündin die Möglichkeit selber zu entscheiden, ob sie herauskommen möchte oder nicht.
    Eventuell hat sie doch schon mal schlechte Erfahrungen gemacht und wurde sicherlich unabsichtlich von einem Besucher getreten. Nun verknüpft sie möglicherweise Besucher mit diesem unschönen Erlebnis.
    Beginnt ihre Hündin wieder in die Füße der Besucher zu beissen, holen sie sie aus dieser Situation heraus und bringen sie erst einmal wieder ins Nachbarzimmer.
    Wenn ihre Hündin generell etwas unsicher ist, wenden sie sich bitte an einen Hundetrainer, der sich auf Verhaltensberatung spezialisiert hat, denn in einigen Fällen kann anfangs auch der Einsatz angstlösender Medikamante sinnvoll sein um das Training zu unterstützen.
    Adressen finden Sie z. B. beim BHV : http://www.bhv-net.de/ oder bei der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie - GTVMT : http://www.gtvt.de/ .

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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