Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

ruede gegen ruede

  Bayern
waltraud-k schrieb am 04.09.2014   Bayern
Angaben zum Hund: bernersennen mischling, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Mein Hund ist an der Leine und würde, wenn er konnte, sofort auf jeden rüden losgehen.
Ich gehe in zwei Hunde Trainings mit ihm. Auf dem einen Platz ist er mir vor einigen Wochen aus der Unterordnung raus und hat ,mit einem anderen rüden geraufft. Heute war ich mit ihm mit schlepp Leine unterwegs und hab an einer Wiese mit ihm Futter Beutel bringen gespielt. Von mi nicht gesehen, da hinter einer Hecke ist eine Frau mit kleinem rüden gekommen. Mein Hund war im Platz, da ich Beutel verstecken wollte. Meiner gibt gas, da ich überrascht war Leine aus der Hand gerissen und ist auf den Hund los gegangen. Gott sei dank nichts passiert.kastrieren meinten zwei Tierärzte bringt nichts. Wie verhalt ich mich richtig bei Hunde Begegnung

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 06.09.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    wieso bringt kastrieren nichts?
    Ich habe schon -zig Hunde in meinem Training, als sie kastriert waren, umgedreht zu super Hunden - der Grund interessiert mich...
    Hunde verhalten sich so, wenn sie uns nicht zutrauen, eine Situation (anderer Hund) zu meistern. Sie wollen das Ereignis wegbellen oder wegraufen, vertreiben...
    Normalerweise ist das eine Einzelstunde bei mir, die sich nur mit unserer Körpersprache beschäftigt,weil hier das Problem liegt. Man muss es fühlen sehen und erkennen, es zu beschreiben, ist fast unmöglich, weil das Erkennen der eigenen Verhaltensweise sich sofort auf den Hund spiegelt – und dann hat er weder Grund aggressiv zu sein, noch zu ziehen.

    Bei mir gibt es viele Möglichkeiten der Hundebegegnung: Am Rand stehen und mit einem Leckerchen ablenken, aber das ist nur der allererste Schritt.
    Dann kommt das L für immer weg. „Vorbeikeksen“ ist bei mir streng verboten. Dann gibt es den Handwechsel und den Richtungswechsel – alle haben den Sinn, den Hund aktiv zu führen, um ihm alle Entscheidungen an der Leine abzunehmen. Auf jeden Fall ist immer MEIN KÖRPER DAZWISCHEN , wenn ich an einem Hund vorbeigehe.
    Gehen Sie nie auf einen anderen Hund zu, sondern machen Sie Bogen und Kreise, um Ihrem Hund zu zeigen, dass Sie ihn beschützen und führen können. Nehmen Sie ihm alle Entscheidungen ab! Er sollte nichts mehr zu erledigen haben! Wenn er gelernt hat, Ihnen zu vertrauen, wird er sich an Ihnen orientieren und hat keinen Grund mehr für Aggression,
    Schauen Sie auch auf meiner Homepage www.hundimedia.de nach meinen Büchern und meinem Film, da bekommen Sie viele Tipps, um den Hund besser führen zu können.
    Ich gespannt auf Ihren Bericht,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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