Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Pöbeln

  Thüringen
camino0606 schrieb am 27.05.2015   Thüringen
Angaben zum Hund: Rhodesian Ridgeback, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

mein rüde pöbelt jeden anderen Rüden an beim spazieren gehen...und stellt auch komplett alles auf (Fell)
Zuhause auf den Grundstück funktioniert er tip top (Sitz,Platz,aus und komm )

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 29.05.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    haben Sie schon einmal über einen Kastrationschip nachgedacht, um Ihrem Hund das Leben etwas leichter zu machen?
    Zu Hause ist Erziehung - ohne Ablenkung - und mit Ihner Sicherheit natürlich einfach. Hören und Kommen ist aber immer "trotz allem".
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und stellt das Fell um das Ereignis zu vertreiben - das ist seine Strategie, weil er Ihnen nicht zutraut, mit der Situation klar zu kommen.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Sie schaffen es auch draußen!
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt


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