Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Hündin pinkelt aus Protest

  
Lumi2020 schrieb am 15.11.2020   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo, wir haben eine 14 Wochen alte Lagotto-Hündin. Vieles klappt schon prima mit ihr. Eine Sache macht uns allerdings Sorgen. Meistens schläft sie während wir Abendbrot essen ein. Wenn sie dann gegen 20 Uhr wieder aufwacht, macht sie allerlei Sachen, die uns ärgern. Zum Beispiel geht sie ins Schlafzimmer und holt sich etwas vom Nachttisch, was sie nicht darf oder aus den Betten der Kinder ein Kuscheltier. Wenn wir ihr das dann weg nehmen, geht sie aufs Bett und setzt sich direkt zum pinkeln hin. Manchmal obwohl sie unmittelbar vorher draußen war! Wir vermeiden dabei eine wilde Jagd nach den Kuscheltieren, Nasentropfen oder ähnlichem und versuchen ihr die Sachen ruhig wieder weg zu nehmen . Da sie davon läuft ist es aber manchmal nicht zu vermeiden ! Wäre dankbar für eine Antwort! Ach ja, wie sollten wir bestenfalls auf unerwünschtes Bellen reagieren? Vielen Dank im Voraus ! S.W.

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Antworten(2)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 20.11.2020
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    ziehen Sie ihr zuhause eine Hausleine (ca. 1m lange dünne Leine/Seil) an. Dann kann sie nicht mehr weg laufen. Bleiben Sie auch hier ruhig, rufen nur einmal und nehmen ihr dann, was auch immer es ist, weg.
    Wenn sie bellt um Aufmerksamkeit zu bekommen ignorieren Sie es. Ignorieren heiß auch, nicht schimpfen, kein AUS, NEIN oder Ähnliches, noch nicht einmal die Hündin anschauen. All das bedeutet nämlich für einen Hund Aufmerksamkeit.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • daniela wille
    daniela wille
    schrieb am 16.12.2020

    Protestpinkeln gibt es nicht!
    Vor allem junge Hunde tendieren dazu, ihre Lieblingsplätze anzupinkeln, dann riecht der Platz nach ihnen - ein Hund empfindet den Geruch von seinem Urin nicht als unangenehm!
    Dieses Verhalten legen Hunde nicht immer von selbst ab. Weiter ist zu bedenken, dass nicht jeder Welpe mit 14 Wochen bereits sicher stubenrein ist, er kann seinen Harn evtl. noch nicht so gut halten, bzw. merkt das vielleicht gar nicht. Gerade bei unruhigen Vertretern Hund passiert es einfach.
    Geduld und ihm vermitteln, dass man das nicht mag, halte ich für die beste Lösung.
    Für das Stehlen der Sachen fällt mir nur ein, dass man die Sachen dann eben dort hinlegen muss, wo sie nicht hinkommt. Es ist ein Welpe und dem macht das Spaß, woher soll der wissen, was seins ist und was nicht?
    Spielen in der Wohnung unterbinde ich generell, dazu geht es raus, die Hunde müssen auf ihrem Platz liegen, lernen Ruhe, Entspannung (was für sehr aktive Hunde schon sehr anstrengend ist).
    Stiehlt der Hund dennoch etwas, legen sie einen Kauartikel auf seinen Platz, verweisen sie ihn dort hin und nehmen ihm das andere weg. Es ist auch sehr hilfreich, dem Hund frühzeitig das Ausspucken von Dingen beizubringen, das lernen sie im Rahmen eines Giftködertrainings auch. Nicht hilfreich ist es, dem Hund hinterher zu laufen, manche Hunde stehlen anderen das Spielzeug, um sie dazu zu bringen, dass der andere sie jagt, für den Welpen ist das also ein Spiel, generell ist für Welpen alles ein Spiel und jeder Befehl muss positiv verknüpft erlernt werden.

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