Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hof beschützen oder?

Thema: Allgemeines
  Thüringen
Shyan schrieb am 13.03.2016   Thüringen
Angaben zum Hund: GalgoMix / Mops-Chihuahua, weiblich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Habe zwei völlig unterschiedliche Hunde, aber in einem sind sie sich einig, egal wer oder was am Zaun vorbei läuft wird immer lautstark von einem Ende zum anderen Ende begleitet. Stell ich mich zwischen sie und den Zaun und sage 'Nein' mein Revier, beruhigen sie sich, aber meistens sind sie schneller am Zaun als ich ( seit KnieOP

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Antworten(3)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 13.03.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Bellen am Zaun hat zwei Ursachen. Zum einen ist es Revierverteidigung, zum anderen selbstbelohnendes Verhalten.
    Ihre Hunde haben nämlich immer Erfolg beim "Verjagen" von Hunden und Menschen. Die gehen zwar sowieso weiter, aber das weiß der Hund ja nicht. In seinen Augen ist es so: ich belle, die hauen ab - prima, ich bin der Größte und Spaß habe ich dabei auch noch.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

  • Monia
    Monia
    schrieb am 14.03.2016

    Hallo,
    ein ähnliches Thema beschäftigt mich auch. Wir haben einen eher unsicheren Hund, der jede potenzielle Gefahr vertreiben möchte und wie Sie schon sagen, hat er Erfolg damit. An Abrufen ist in der Situation nicht zu denken, dafür ist die Ablenkung viel zu groß, er nimmt dann kaum noch etwas anderes mehr wahr. Was für ein Training würden Sie denn empfehlen, um dieses Verhalten umzulenken?
    Herzliche Grüße, Monia

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 15.03.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, die einfachste Variante wäre, eine Sichtschutzwand zu stellen. So hoch, dass er nicht drüberschauen kann. Relativ preiswert sind Folien wie z.B. an Tennisplätzen.
    Ansonsten können sie folgendes üben:
    Bestellen sie sich Helfer, stecken sie ihr Handy ein, stellen sie es auf Vibration - NICHT KLINGELTON!!!
    Setzen sie sich entspannt in den Garten. Wenn der Helfer draussen vor dem Zaun losgeht, klingelt er kurz durch. Sie wissen jetzt, dass jemnad kommt und können agieren.
    Sprechen sie den Hund an, rufen sie ihn zu sich belohnen sie ihn mit einem tollen Spiel/Leckerchen. Springt er trotzdem zum Zaun hat er Pech - sie gehen ins Haus.
    Sie beachten ihn nicht. Er wird nur belohnt, wenn er leise ist. Sie ziehen ihn auch nicht vom Zaun weg - damit hat er ihre Aufmerksamkeit. Sie gehen weg.
    Er soll lernen, er bekommt nur Aufmerksamkeit, wenn er leise ist.
    Da er mit dem Vorbeigehen der Personen ja immer Erfolg mit dem "Verjagen" hat, wird es sehr schwer ihm dieses alternative Verhalten aufzutrainieren.
    Sind sie nicht zu Hause, darf er keine Möglichkeit haben am Zaun zu bellen.
    Schauen sie was sie von den Tipps umsetzen können, was für sie realisierbar und machbar ist.
    Überlegen sie auch, ob er eigentlich das Grundstück bewachen soll oder nicht.
    Da ist man dann in der Zwickmühle. Meist sind die Hunde aber so schlau und irgendwann können sie unterscheiden, wer "dazu" gehört (Nachbarn) oder nicht (Fremde).

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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