Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Bellen und Beißen

Thema: Allgemeines
  Hessen
Martina Pollach schrieb am 28.06.2016   Hessen
Angaben zum Hund: Chihwahwa, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Mein Hund Balu ist immer nur am bellen egal ob es an der Haustür klingelt, von drausen was hört,wenn er was im Treppenhaus hört,wenn besuch kommt,wenn Balu bei mir im Zimmer ist und meine Kindern reden dann bellt er ,wenn die Kinder mit dem schlüßel rein kommen bellt er (meine Kindern sind über 18 ),wenn wir mit ihm rausgehen bellt er auch wenn nix zu sehen ist ,bellt jeden Hund an und kommt mit keinen Hund klar ,Balu bellt bei jeden Geräusch ,das schlimme ist er verkriecht sich über all hin und bellt ohne Ende.
Balu ist ein Angst beisser,er hat schon einmal jemanden gebissenen so das die Versicherung bezahlen musste ,wir haben ein 5 Wochen alltes baby und ich habe Angst das er irgen wann die kleine mal beisst .

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 09.07.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Martina,
    dieses Verhalten haben oft kleine, niedliche Hunde, die nie Grenzen kennengelernt haben und die nicht geführt werden. Sie werden dadurch in die Rolle des "Rudelführers " gedrängt und sind damit vollkommen überfordert. Aus Unsicherheit bellen sie dann eben alles und jeden an, manchmal auch einfach nur, weil sie mit dem Stress nicht klarkommen.
    Fangen Sie deshalb an, draußen Ihren Hund zu führen. Achten Sie darauf, dass Sie vorgehen und der Hund Ihnen an lockerer Leine folgt. Dann führen Sie, der Kleine kann sich auf Sie verlassen und muss nicht mehr selbst regeln.
    Grenzen sind z. B. wenn der Hund etwas von Ihnen fordert, wie Streicheleinheiten, spielen oder Futter, ignorieren Sie es.
    Springt der Hund von sich aus auf Bett oder Sofa, wird er sanft weggedrückt. Er darf dort nur hin, wenn Sie es erlauben.
    SIE agieren, der Hund reagiert, NIE umgekehrt. Dann sind Sie der "Boss". Wenn es umgekehrt ist, wie jetzt, ist es der Hund.
    Üben Sie mit dem Hund, auf Kommando an einen festen Platz zu gehen und dort zu bleiben, bis Sie das Kommando wieder auflösen. Bleiben Sie dabei am Anfang neben dem Korb oder der Decke stehen. Wenn Ihr Hund den Platz verlassen will, bringen Sie ihn kommentarlos wieder hin. Wenn er dort bleibt, geben Sie ihm ein Leckerchen. Dann entfernen Sie sich immer weiter von dem Platz, gehen zurück und geben ein Leckerchen.
    Wenn das funktioniert, bitten Sie jemanden, zu klingeln und zu klopfen. Zuerst nur einmal kurz. Sie reagieren aber nicht darauf, schicken den Hund, wie zuvor geübt, an seinen Platz. Evtl. benötigen Sie etwas Geduld. Geben Sie aber nicht auf, lassen den Hund an seinem Platz und reagieren nicht auf das Klingeln. Wenn das bei einem Klingeln funktioniert, kann man das Geräusch steigern und wenn das dann klappt, den Besuch reinbitten. Sobald der Hund wieder bellt, gehen Sie einen Schritt zurück, bis dorthin, wo es noch funktioniert hat.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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