Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Alleinebleiben

Thema: Allgemeines
  Niedersachsen
Sandra136 schrieb am 09.11.2015   Niedersachsen
Angaben zum Hund: Boxer, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Hallo,
habe eine eine Frage zum Thema alleinebleiben. Jedesmal mal wenn ich meinen fast 8 Monate alten Boxer allein zu Hause lassen muss, erkenne ich meine Wohnung nicht mehr wieder obwohl ich ihn nicht lange alleine lasse. Eigentlich kommt er in der Zeit wo ich nicht da bin in eine große Gitterbox aber auch diese hat er schon sehr ramponiert. Er kann zur Zeit aber nicht in die Box weil er trägt wegen einer Op einen Opkragen. Wenn ich ihn alleine lasse hat er Spielzeug und einen Kauknochen zum abragieren zur Verfügung. Jetzt musste er nochmal operiert werden, weil er einen Regenschirm zerpflückt hat und hat sich dabei verletzt hat und sich ein Abzess im Unterkiefer gebildet hat. Was kann ich tun das er aufhört alles zu schräddern was ihm vors Maul kommt? Wenn er alleine ist bleibt er im Flur mit einer seiner Decke. Alle anderen Türen sind abgeschlossen. Weil ich ansonsten Angst habe das ich meine gesamte Wohnung nicht mehr wieder erkenne bzw auch vor Elektrokabel macht er kein halt.

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 09.11.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Sandra,
    wahrscheinlich wurde mit dem Hund nie das Alleinebleiben geübt. Auf jeden Fall würde ich mit dem Hund, bevor Sie ihn alleine lassen, vorher eine große Runde gehen, damit er müde ist. Das macht oft schon sehr viel aus.
    Oft können Hunde, die nicht alleine bleiben können, es schon nicht ertragen, alleine in einem Zimmer zu bleiben. Üben Sie deshalb mit ihm das Alleinebleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber aus dem Raum gehen, Türe schließen, sofort wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte den Hund dabei nicht beachten, einfach rausgehen und reinkomen. Der Hund soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen lanweilig finden, erst dann kann er entspannen. Wenn Sie merken, dass er entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn er sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
    Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
    Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt der Hund, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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