Wie bekomme ich Bellen weg?

  
Nikola_ schrieb am 24.02.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Milo ist 11 Monate alt und er bellt draußen alle Hunde an und fast alle Menschen, bei einigen macht er jedoch aus unbekannten Gründen Ausnahmen.


Mit der Leinenführigkeit habe ich noch einige Probleme, aber ich habe mir angewöhnt immer stehen zu bleiben, wenn er zieht und ihm zu sagen, dass er Sitz machen soll. Ich gehe dann erst weiter, wenn die Spannung auf der Leine wieder weg ist.
Wie bekomme ich das Bellen denn weg?


Früher war es eher ängstliches Bellen, aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass da auch Aggression mitspielt. Aber auch eine Art Beschützerinstinkt, da er, wenn jemand zu uns nach Hause kommt, den wir dann freundlich Willkommen heißen und wo er merkt, dass die Person irgendwo „dazugehört“, sie nicht ununterbrochen anbellt.
Es wäre echt toll, wenn Sie mir da weiterhelfen könnten, weil es manchmal echt schwer ist mit ihm spazieren zu gehen, vor allem unter Menschen.


Liebe Grüße :)

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 25.02.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Tag,
    das Problem liegt wahrscheinlich, wie in den meisten Fällen, an der fehlenden Leinenführigkeit. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund immer hinter oder neben Ihnen an lockerer Leine geht. Dann führen nämlich Sie und der Hund muss nicht regeln wenn z. B. ein anderer Hund kommt.
    Stehen bleiben ist ok, das SITZ nicht. Besser ist es, wenn Sie, den Focus nach vorne gerichtet statt auf den Hund, dort hin gehen, wohin Sie wollen. Laufen Sie Schleifen, Kurven, drehen Sie plötzlich um so dass der Hund sich nach Ihnen richten muss.
    Wenn Sie an anderen Hunden vorbeigehen, versuchen Sie Ruhe auszustrahlen d. h. nicht reden, nicht schimpfen und nicht die Leine krampfhaft kürzer halten. Das alles veranlasst Ihren Hund nämlich, sich noch mehr aufzuregen.
    Üben Sie aber vor allem die Leinenführigkeit. Lassen Sie sich NIE von Ihrem Hund wohin ziehen, auch nicht, wenn er wo schnuppern, sich lösen oder Bekannte begrüßen will. Wenn er zieht, bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist, oder Sie drehen um und gehen in eine andere Richtung. Besser noch ist es, um zu drehen oder die Richtung zu wechseln, bevor es zum Überholen kommt.
    Üben Sie zuhause mit dem Hund, auf Kommando an einen festen Platz zu gehen und dort zu bleiben, bis Sie das Kommando wieder auflösen. Bleiben Sie dabei am Anfang neben dem Korb oder der Decke stehen. Wenn Ihr Hund den Platz verlassen will, bringen Sie ihn kommentarlos wieder hin. Wenn er dort bleibt, geben Sie ihm ein Leckerchen. Dann entfernen Sie sich immer weiter von dem Platz, gehen zurück und geben ein Leckerchen.
    Wenn das funktioniert, bitten Sie jemanden, zu klingeln und zu klopfen. Zuerst nur einmal kurz. Wichtig: Sie reagieren nicht darauf, schicken den Hund, wie zuvor geübt, an seinen Platz. Evtl. benötigen Sie etwas Geduld. Geben Sie aber nicht auf, lassen den Hund an seinem Platz und reagieren nicht auf das Klingeln. Wenn das bei einem Klingeln funktioniert, kann man das Geräusch steigern und wenn das dann klappt, den Besuch rein bitten. Sobald der Hund wieder bellt, gehen Sie einen Schritt zurück, bis dorthin, wo es noch funktioniert hat.
    Sicher haben Sie bemerkt, dass alles kommentarlos geübt werden soll. Gerade bei Hunden, die viel bellen ist es kontraproduktiv, viel zu reden denn das regt sie nur noch mehr auf. sehr viel besser ist es immer, zu handeln, Entscheidungen selbst zu übernehmen statt sie dem Hund zu überlassen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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