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Milka schrieb am 07.06.2013   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Machen Sie Angaben zu Ihrem Hund:
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Rasse: Labrador-Mischling
Geschlecht: weiblich
Alter: fast 7 Monate alt
kastriert: nein

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----Hallo,
ich habe mir am 24.01.2013 von AnimalHelp-Tiervermittlung aus Polen einen kleinen Labrador-Mischlings-Welpen gekauft.
Sie ist jetzt fast 7 Monate und heißt Milka. Ich war vom ersten Tag an zu Hause und konnte mich die ganze Zeit um Milka kümmern.
Wir haben einen Welpenkurs besucht und sind jetzt in einem Junghundekurs.
Eigentlich ist mit Milka alles o.k., sie wird von uns allen (Omas, Opas usw.) geliebt. Jeden Tag fahren wir mit ihr zu einem Park, wo sie ohne Leine rumtoben kann.
Jetzt mein Problem: Milka kann nicht alleine bleiben. Leider musste ich nach einer sehr langen Krankheit jetzt wieder arbeiten. Wenn ich nach Hause komme, ist das Wohnzimmer ein Schwimmbad und wenn ich ganz großes Pech habe, ist auch in einzelnen Ecken Hundekot. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn sich Milka nicht so hysterisch Verhalten würde. Ohne etwas zu sagen, schließe ich die Korridortür und schleiche mich leise raus. Sie bellt nicht, sondern sie schreit in den höchsten Tönen, die man kaum beschreiben kann. Wenn ich dann nach Hause komme, darf ich sie gar nicht ansprechen, sonst würde sie wohl noch kollabieren. Sie braucht fast 45 Minuten um sich wieder einzukriegen. Sie hechelt mit heraus hängender Zunge, schreit und jault, rennt hin und her, pullert dabei alles voll. Danach ist sie total erschöpt und schläft dann.
Ich brauche hier dringend Jemanden, der mir zeigt, wie sich Milka zu verhalten hat. Ich kann es mir leider nicht leisten meine Arbeit an den Nagel zu hängen.
Ich habe es immer wieder versucht, mal ein paar Minuten, dann immer ein bisschen länger, aber alles ohne Erfolg.
Ich würde gerne wissen, ob Sie mir helfen können und ob es sinnvoll wäre hier vor Ort mit Jemandem zu üben.
Ich warte gerne auf Ihre Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Simone Piesker und der ganze familiäre Anhang
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Antworten(1)

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 08.06.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Frau Piesker,

    wenn ich einmal die Verhaltensweisen Ihrer Hündin aufliste, dann zeigt sie beim Alleinsein
    - Harnabsatz und Kotabsatz
    - Unruhe (Hin- und Herrennen)
    - Vokalisieren (Schreien)
    - Hecheln
    Dies sind leider alles Anzeichen dafür, dass Ihre Hündin sehr stark unter Angst und Stress leidet, wenn Sie nicht da sind.

    Da die Anzeichen so massiv sind, würde ich Ihnen empfehlen, mit einem verhaltenstherapeutisch tätigen Tierarzt vor Ort zusammenzuarbeiten. Neben einem Training für das Alleinsein könnte es auch sinnvoll sein, weitere Mittel wie bspw. eine Ernährungsergänzung oder Medikamente einzusetzen, zumindest während der ersten Monate der Therapie. Wenn ich Ihnen Ansprechpartner nennen soll, dann sagen Sie mir doch bitte kurz Bescheid.

    Viele Grüße,
    Stefanie Ott

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