Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Trennungsangst

  Hessen
miro schrieb am 17.11.2014   Hessen
Angaben zum Hund: Shih Tzu, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Mein Hund Miro ist ein Shih Tzu und 4 Jahre alt. Letztes Jahr hat er ein Auge verloren und auf dem welches er noch hat hat er kaum Sehkraft. Seitdem ist er ganz anhänglich und fängt an zu weinen wenn man nur rausgeht um den Müll wegzubringen. Bisher durfte er auch immer im Bett schlafen. Jetzt habe ich einen neuen Partner der dies nicht möchte und ich hab versucht dem Hund in seinem gewohnten Körbchen beizubringen dass er in der neuen Wohnung vor der Schlafzimmertür schläft (zumal er auch super arg schnarcht nachts). Sobald ich aber die Tür zu mache dreht er regelrecht durch, kratzt und jault ganz arg und es legt sich auch nicht auch wenn ich ihn ne viertel Stunde ignoriere. Auch auf meinen Partne ist er regelrecht eifersüchtig. Ich weiß ich habe ihn viel zu sehr verwöhnt aber was kann ich nun tun um ihm beizubringen dass er nicht der Chef ist und ich doch da bin auch wenn eine Tür zwischen uns ist?

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 18.11.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (3)

    Hallo, ich denke auch, dass Ihr Miro ganz schön verwöhnt wurde, vor allem, was für uns Menschen natürlich ist, nachdem er sein Auge verloren hat. Aber Hunde, auch, oder gerade behinderte Hunde, brauchen jemanden, der sie führt, damit sie sich orientieren können.
    Nachts würde ich ihn in eine Box ins Schlafzimmer tun. Plötzlich völlig ausgeschlossen zu werden ist, denke ich, zu hart für den Kleinen. Die erste Nacht wird er evtl. randalieren, da müssen Sie durch.
    Üben Sie mit ihm das Alleinebleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, sofort wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte den Hund dabei nicht beachten, einfach rausgehen und reinkomen. Wenn Sie merken, dass er entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn er sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer

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