Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Leinenführung

Thema: Leinenzug
  
Sessa schrieb am 16.06.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo ihr lieben,
mein Hund ist jetzt fast ein jahr alt und wir haben es immer noch nicht drauf das er nicht mehr zieht..
Was kann ich noch machen? Habe schon einiges probiert z.b. in die entgegengesetzte richtung laufen, anti zug geschirr, blockiern.. bin echt ratlos langsam
Vielen dank und liebe Grüße😊

Vielen Dank für die Meldung dieses Beitrages. Wir werden Deine Nachricht schnellst möglich prüfen!
Sie werden nun bei neuen Antworten benachrichtigt!
Sie werden nicht mehr bei neuen Antworten benachrichtigt!

Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 16.06.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Abend,
    Sie haben Recht, das übliche Vorgehen ist Stehenbleiben, aber das bringt nichts, weil der Hund zurückkommt, bekommt ein Leckerchen, zieht wieder. Ständige Richtungswechsel versteht der Hund auch nicht, weil sie in seinem Weltbild nicht vorkommen.
    Stellen Sie sich irgendeine Institution vor: Schule, Betrieb etc. Der Chef muss, weil alle Mitarbeiten schlecht arbeiten "die Zügel anziehen". Er fragt nicht, ob es jedem passt, sondern hier ist Sturheit angesagt. Alle meine Hunde in meinem Training haben verstanden: Es gibt Stunden im Leben, da muss ich ganz dicht bei Fuss gehen - basta.

    Nehmen Sie eine kurze Leine, falls Sie ein Geschirr haben, ziehen Sie es auch an. Schnallen Sie einen Karabiner ans Halsband, einen an das Geschirr, um den Druck zu mildern. Es entsteht ein „Bügel“.
    Lassen Sie den Hund neben Ihnen sitzen. Wichtig: Ihre Füße sind vorne!!!! Atmen Sie aus und kommen Sie zur inneren Ruhe. Achtung: Ihre Hand ist und bleibt IMMER hinter der Jeansnaht, geht sie nach vorne, haben Sie verloren, dann zieht der Hund wieder. Halten Sie ihn HINTER Ihren Füßen, annehmen und lockerlassen (kleine Bewegungung, kein Leinenruck)
    Reiter machen es genauso: Sie setzen sich aufs Pferd und "spielen mit den Zügeln" - annehmen lockerlassen - es ist super hart am Anfang. Sobald der Hund die geringste Weichheit zeigt, loben, Spiel, Leckerchen, Schleppleine oder so....
    Suchen Sie sich auf dem Weg eine Mauer oder Büsche und drängen Sie den Hund nach hinten
    Das ist sehr schwer ohne Einzelunterricht zu erklären, versuchen Sie es trotzdem. Er bleibt HINTER Ihren Füßen. Nach zuerst zwei Minuten SITZ und Schleppleine – Pause. Wieder kurz und HINTER Ihren Füßen – unter meiner Anleitung haben es die meisten geschafft. Der Hund lernt: Aha Arbeit – kein Ziehen – aha Freiheit, die Post geht ab
    Nehmen Sie sich Zeit, geben Sie nicht auf, alles andere klappt nicht, wie Sie gesehen haben - schaffen Sie Struktur und Rituale,
    gehen Sie auf meine Seite und schauen Sie sich meine YouTube-Filme an, hier wird das Fussgehen gezeigt: www.hundimedia.de
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

Möchtest Du auch einen Ratschlag zu Deiner Erziehungsfrage?
Dann stell jetzt eine eigene Frage!

Neue Frage stellen

Bitte hier einloggen, um auf die Frage zu antworten.

Weitere Fragen zu diesem Thema:

Was tun bei Leinenzug, sobald andere Hunde in Sicht sind?

Erst einmal ein kräftiges Hallo, nun ja, ich melde mich hier im

... mehr

Zerren an der Leine - Frustrationstoleranz erhöhen

Meine Terrier-Hündin kam mit 5 Jahren ohne Leinenführigkeit zu

... mehr

Permanenter Zug an der Leine und Verlustangst beim Alleine bleiben

Guten Tag,

ich bräuchte dringend fachmännischen Rat. Es

... mehr

Junghündin dreht beim Anblick anderer Hunde durch

Hallo ihr Lieben, wir brauchen Hilfe! Unsere 1 Jahr alte

... mehr