Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Wie endlich stubenrein?

chicco schrieb am 16.08.2014
Angaben zum Hund: Schäferhund Labrador Mix, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo, wir haben einen 1 jährigen Rüden, der einfach nicht stubenrein werden will.
Wir haben alles so gemacht wie es sein soll. Nach dem spielen, schlafen und essen raus und so zwischendurch auch noch. Und trotzdem macht er in die Wohnung wenn er mal mit unserem großen Hund alleine ist. Und melden tut er sich auch nicht wen er muss. Wie kann man das ändern? Wir sind echt verzweifelt.

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Antworten(13)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 22.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    hat er vielleicht vor dem "anderen großen Hund"Angst und macht deshalb?
    Sie haben ja alles richtig gemacht, hat er vielleicht eine Störung, die der Tierarzt feststellen kann? Zum Beispiel eine Blasenentzündung, eine Harnwegsinfektion und so weiter?
    Macht er in die Wohnung, weil Sie kein Alleinbleibetraining gemacht haben?
    Spielen Sie zuviel draußen und er kann sich er drin entspannen?
    Bekommt er ausrecihend Schlaf?
    Ich freue mich auf Ihre Antwort
    Inge Büttner-Vogt

  • chicco
    chicco
    schrieb am 22.08.2014

    Hallo, also angst vor dem Großen hat er denken wir ehr nicht, weil die immer zusammen sind und viel miteinander spielen. Eine Störung hat er auch nicht, meint der Tierarzt. Also was Blase und so angeht ist alles ok.
    Das alleine bleiben haben wir auch geübt. Erst in der Wohnung also alleine in einem Raum bleiben und das dann immer gesteigert. Bis er dann schlafend im Körbchen lag.
    Wir achten schon drauf, das sich beide draußen entleeren und dann spielen. Das ist kein Problem. Die machen Beide auch draußen. Und schlafen kann er immer zu jeder Zeit.

    Deshalb, wir sind echt Ratlos was wir noch machen können.

    Mfg Sommerfeld

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 23.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich es nicht verstehe: "Er macht, wenn er mit dem großen Hund allein ist." Sonst, so verstehe ich es, macht er draußen und ist stubenrein.
    Also ist doch das Alleinsein mit dem anderen Hund das Problem, oder?
    Si entleeren sich draußen und spielen dann, schreiben Sie.
    Sie haben alles richtig gemacht, aber vielleicht nicht lange genug?
    Ich bin in der Tat etwas ratlos, weil ich nicht recht verstehe, um was es genau geht,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • chicco
    chicco
    schrieb am 23.08.2014

    Hallo, hmm ich weiß nicht wie ich das erklären soll.
    Wir können noch ausprobieren wie er sich erhält und was er genau macht, wenn er ganz alleine ist. Natürlich nicht einfach alleine lassen. Langsam dran gewöhnen. Oder mal eine Kamara aufstellen um heraus zu finden was sie machen wenn sie alleine sind.

    Viele grüße,
    Sommerfeld

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 25.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    ja, Kamera ist eine sehr gute Idee, klappt ja mit jedem Laptop. Ich denke, dass Sie dann weiterkommen. Was macht er, wenn er mit dem großen Hund allein und wann? Was macht er, wenn er ganz allein ist,
    ich bin gespannt,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • chicco
    chicco
    schrieb am 26.08.2014

    Hallo,
    also habe eben eine Kamara aufgestellt, als ich eben einkaufen musste. Extra hoch damit er nicht dran kommt. Als ich nach hause kam hab ich die Kamara total kaputt auf dem Boden gefunden.

    Ich weiß nicht was mit dem Hund nicht stimmt. Es ist egal was man da hinstellt, und wenn es nur eine Plastikschüssel ist, er macht dann alles kaputt und macht dann noch in den Flur.

    Mein Mann macht das nicht mehr mit und will den Hund jetzt weg tun, weil wir einfach nicht mehr weiter kommen. Wir haben einen großen Käfig im Flur stehen wo wir ihn drin einspeeren können, aber man kann ihn doch nicht 4-5 Stunden da drin lassen.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr weiter, möchte aber auch nicht das er weg geht. Nur mein Mann hat die Nase voll.

    Lg,
    Sommerfeld

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 27.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    au weia, ich kann Ihren Mann verstehen!
    Können Sie den großen Hund mal mitnehmen und den anderen allein lassen?
    Wir müssen herausfinden, gegen was er mit den Attacken protestiert. Alles hat immer einen Grund, dem man sich annähern muss.
    Er macht kaputt, wenn er allein bleiben muss mit dem großen Hund.
    Was passiert, wenn er ganz allein ist?
    Was meinen Sie, könnte ihn so aggressiv gegen Ihre Sachen machen?
    Es muss etwas sein, worauf Sie nur mit Nachdenken kommen und wenn Sie sich ganz in den Hund versetzen. Unsauberkeit und Zerstörungswut sind Protest gegen eine bestehende
    Verhaltensweise von Ihnen oder Ihrem Mann,
    Es ist wirklich schlimm und nicht einfach, aber vielleicht finden wir doch etwas,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • chicco
    chicco
    schrieb am 27.08.2014

    Hallo,
    das würde mich auch interessieren, was er macht wenn er ganz alleine ist.
    Wir haben das mal gemacht, das wir mit beiden einzeln gegangen sind. Zuerst mit dem Kleinen und dann mit dem Großen. Aber da war er richtig ausgepowert und hat geschlafen.
    Das werde ich aber auf jeden fall ausprobieren.

    Was mir noch aufgefallen ist, dass der Kleine mir in der Wohnung immer an mir klebt. Ich kann quasi nirgendwo alleine hingehen. Es sei denn man sagt ihm im strengen Ton, das er auf seiner Decke bleiben soll. Dann macht er das auch.
    Der Große läuft mir auch hinter her aber nicht so extrem. Das war früher mal schlimmer. Dann haben wir ihn kastrieren lassen und dadurch wurde er innerhalb kürzester Zeit viel endspannter.
    Den Kleinen wollen wir jetzt auch kastrieren lassen, da er draußen total durchdreht wenn eine Hündin vor uns her gelaufen war. Dann sabbert und schmatzt er richtig doll.

    Lieben Gruß,
    Sommerfeld

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 28.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    das lässt doch hoffen. Kastrieren ist ebenfalls eine Lösung, wenn man das freie Hirn des Hundes zum Arbeiten und Spielen nutzt.
    Ich bin der Meinung, dass es am großen Hund liegt. Bieten Sie ihm Schutz und gehen Sie allein mit ihm. Machen Sie ein paar Beschäftigungen aus meinem ersten Buch, ich denke, dass dies die Lösung ist: Allein gehen, beschützen und geistig trainieren.
    Gewähren Sie ihm auch in der Wohnung Schutz, verlangen Sie nicht zu viel, er braucht Ihre Nähe. Auf den Platz würde ich ihn schicken, wenn er Sie sehen kann,
    Na, ich bin gespannt,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • chicco
    chicco
    schrieb am 28.08.2014

    Hallo,
    wie genau kann ich ihn denn beschützen?
    Beim spazieren gehen z.b. das er dann immer hinter mir bleiben muss damit ich quasi die Lage checken kann?
    Wie genau mache ich das in der Wohnung? Bekannte die auch Hunde haben, sagen ich soll ihn immer auf den Platz schicken, damit er mich nicht mehr verfolgen kann. So als zeichen das er da liegen bleiben kann und ich alleine auch klar komme..und er soll mich nicht beobachten. Deshalb bin ich ein bisschen durcheinander wie es jetzt richtig geht.

    Ich hoffe so sehr, dass er sich ändert, weil ich echt an dem Kleinen hänge und ihn nicht mehr weg geben will.. sowas haben wir noch nie gemacht . Tiere sind immer geblieben bis sie gestorben sind.

    Spiel & Spaß mit Hund: Beschäftigungsideen für zu Hause und unterwegs
    Ist das Ihr erstes Buch?

    Viele Grüße,
    Sommerfeld

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 31.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    ja, das ist mein erstes Buch, viel Vergnügen damit!
    Spaziergang: An der kurzen Leine geht der Hund HINTER Ihren Füßen, entspannt und beschützt. Dann machen Sie ihn los für eine Runde, rufen ihn ab, machen ein Spiel aus meinem Buch, loben ihn und freuen sich mit ihm.
    Auf den Platz schicken, wird nichts nützen. Ich würde zuerst Vertrauen aufbauen, draußen und drinnen. Wenn er draußen zufrieden müde ist, legt er sich eher hin. Ich würde einmal sagen, wenn Sie mein erstes Buch gelesen haben, besonders vorne, ist Ihnen klar, was Ihrem Hund fehlt. Wenn er Ihnen mehr vertraut, wird er Sie nicht mehr verfolgen müssen, es greift alles ineinander. Haben Sie bitte GEduld und geben Sie sich ein Vierteljahr - probieren geht nicht, man muss es wirklich durchziehen.
    Halten Sie mich bitte auf dem Laufenden, wir können nur lernen,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • chicco
    chicco
    schrieb am 26.09.2014

    Hallo,
    unser Kleiner ist jetzt seit 1 1/2 Wochen kastriert und man konnte schon einen Tag danach schon merken das er noch anhänglicher geworden ist als vorher. Er kommt extrem viel schmusen und hört komischerweise, nur in der Wochnung, schon beim ersten mal wenn man ihm was sagt.
    Das ist uns am meisten aufgefallen. Und das ist auch das positive an der Sache.

    Was nur noch schimmer geworden ist, wenn man ihm sagt das er mal auf seine Decke gehen soll, weil wir essen wollen oder er einfach mal zur ruhe kommen soll, geht er her und macht SOFORT in den Flur oder ins Wohnzimmer. Das kann ich einfach nicht verstehen.
    Eben wars das Gleiche. Er sollte auf seine Decke, weil ich in ruhe Frühstücken wollte. Un d nur ein paar Sekunden später hat er mir genau vor die Nase gemacht .

    Ich gehe jetzt immer getrennt mit den Beiden spazieren. Das klappt ganz gut. Ich gehe zuerst mit dem Großen und dann mit dem Kleinen. Weil wenn ich es andersrum mache bellt der Große die ganze Zeit. Dem Kleinen ist es egal der bellt nicht wenn er alleine ist.

    Ich hab echt keine ahnung wie ich weiter machen soll. Damit der nicht mehr in die Wohnung macht.

    Viele Grüße,

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 01.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    er macht Ihnen genau vor die Nase. Um Himmels willen, gegen was protestiert er denn nur?
    Wo wohnen Sie? Weit weg von mir? Ich wohne in Wiesbaden.
    Gut, er hört besser, Sie bauen drraußen Vertrauen auf.
    In der Wohnung ist er ab sofort in einer Box oder streng an der Leine, dicht bei Ihnen. Sie nehmen ihn überall mit hin. Legen Sie die Decke neben Ihre Füße.
    Er bekommt keinen Freiraum mehr in der Wohnung. Er verläßt die Decke nicht, Sie binden ihn an. Die Einschränkung seines Radius in der Wohnung ist nur noch um Sie herum - basta.
    Dann gehen Sie raus, entspannt, lockere Leine - er macht nichts, wieder rein, er bleibt dicht an der Leine.
    Was immer noch nicht raus ist: Gegen was protestiert er ???? Stubenunreinheit und direkt vor Ihnen: Er scheißt Ihnen was, aber warum???? Sie brauchen darauf nicht hier zu antworten, aber kann es an Ihrem Verhältnis mit Ihrem Mann liegen? Der Hund würde sehr gut merken, wenn Ihr Mann ihn ablehnt und ihn loswerden will. Er spürt das und wehrt sich?
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt
    Wenn Sie möchten, können Sie mir auch auf meiner privaten Adresse schreiben....

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