Hund macht nicht auf sich aufmerksam, wenn sie mal raus muss, was kann ich tun?

  
schlumpf2021 schrieb am 05.03.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Unsere Mila ist nun fast eineinhalb Jahre alt. Sie ist stubenrein. Wir gehen auch regelmäßig mit ihr raus. Aber manchmal, da pullert sie dann einfach los. Entweder in ihre Hundebuchte, die sie hat und wo sie gerne schläft und manchmal einfach auf den Boden. Oft kriegen wir mit, wenn sie mal muss, sie wird dann unruhig und läuft hin und her. Aber sehr oft bei diesem Malheur zeigt sie nichts. Es kommt nur sehr selten vor.


Wie können wir ihr das abgewöhnen? Oder etwas angewöhnen?! Sie ist sehr lerntalentiert, sie beherrscht alle Kommandos, aber das und das Laufen an der Leine kriegen wir einfach nicht gelehrt und beigebracht.
An der leine zieht sie wie ein Riese. Dabei ist sie nur ein Mischling aus französischer Bulldogge und Jack Russel.


Vielleicht können sie uns Tipps geben. Wir würden uns riesig freuen. LG Jessi und Mandy mit dem Schmusetiger Mila

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 08.03.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    Leider schreiben Sie nicht, wie lange die Hündin das schon tut. Möglicherweise hat sie eine Harnwegsinfektion. Das würde ich tierärztlich abklären lassen. Auch sind kastrierte Hündinnen oft inkontinent. Da kann aber auch der Tierarzt Ihnen weiterhelfen.
    Hunde ziehen an der Leine, weil sie es so gelernt haben. Oder, besser gesagt, nicht anders gelernt haben. Wenn Herrchen/Frauchen dem Hund mit ausgestrecktem Arm überallhin folgt, wird der Hund natürlich auch weiter immer dahin gehen, wo er hin will. Er kann es ja, manchmal mit einem Gewicht am anderen Ende der Leine, aber es geht. Hunde lernen durch Erfolg oder auch Misserfolg.
    Deswegen hier mein Tipp: NIE der Hündin folgen, wenn sie zieht, auch nicht, wenn sie wo schnuppern, sich lösen oder zu Bekannten will. Wenn sie einmal Erfolg hatte, müssen Sie wieder von vorne mit dem Training anfangen. Bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist (das braucht etwas Geduld) oder, wenn Ihre Hündin richtig feste zieht, drehen Sie um und gehen zurück.
    Am besten reagieren Sie schon, wenn sie versucht, Sie zu überholen. SOFORT umdrehen und zurückgehen und zwar jedesmal.
    Schauen Sie auf Ihren Weg, dort, wo Sie hin gehen, nicht nach der Hündin. Das ist sehr wichtig. Gehen Sie nach rechts, nach links, drehen Sie plötzlich um. Gehen Sie so, als hätten Sie keinen Hund dabei. So lernt die Kleine, sich an IHNEN zu orientieren statt umgekehrt, wie es jetzt ist.
    Oft liegt das Ziehen auch an der Art, wie die Leine gehalten wird. Meistens wird die Leine zu kurz gehalten, mit Zug. Zug erzeugt Gegenzug, der Mensch zieht weil der Hund zieht und der Hund zieht immer mehr dagegen. Der Hund kann diesen Kreislauf nicht lösen, das kann nur der Mensch.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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