Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Mein Hund zwickt alles und jeden

Carmen 1101 schrieb am 09.05.2015
Angaben zum Hund: Mischlinge bis 44 cm, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Meine Hündin kommt aus Bulgarien und ist ängstlich . Ab dem Zeitpunkt wo sie sich hier eingelebt hat zwickt sie jeden Besucher der zur Tür rein kommt in die Beine . Wenn die Person 3-4 x bei uns zu Hause war dann macht sie es nicht mehr ! Es ist total nervig ! Habe schon so viel versucht , aber sie macht es immer wieder ! Auf mich hören will sie auch nicht so wie ich es gern hätte . Wenn ich sie von der Leine mache ist es ganz vorbei mit dem Gehorsam . Sie rennt zwar nicht weg , jedoch kommt sie nicht wenn ich rufe ! Ich würde mich über einen Rat sehr freuen . Vielen lieben Dank im Voraus .

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Antworten(4)

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 10.05.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, wie lange ist Ihre Hündin denn schon bei Ihnen? Und auf welches Alter wird sie denn geschätzt?
    Das Zwicken in die Beine kann aus der Angst heraus entstanden sein. Vielleicht will sie den Besuch vertreiben. Es kann auch eine Maßregelung sein. Das findet man oft bei Hüte- und Treibhunden. Ich schlage vor, dass Sie Ihrem Besuch erst die Tür öffnen, wenn Sie Ihre Hündin an der Leine haben. Nehmen Sie dann bitte Ihre Hündin immer hinter sich. Damit zeigen Sie Ihrer Hündin, dass Sie sie beschützen. Wenn Ihr Besuch dann sitzt, dann darf Ihre Hündin, wenn sie möchte, vorsichtig Kontakt aufnehmen.
    Ansonsten sollten Sie viele Übungen machen, die das Selbstbewusstsein Ihrer Hündin stärken. Dazu gehören alle Aufgaben, die Ihre Hündin bewältigen kann. Was macht sie denn gerne? Kopfarbeit ist immer eine schöne Sache, um das Selbstbewusstsein zu stärken.
    Für einen sicheren Rückruf, würde ich vorerst mit Schleppleine arbeiten. Das ist jetzt in der Brut -und Setzzeit sowieso angesagt. Sobald sich Ihre Hündin ein paar Meter von Ihnen weg bewegt, würde ich sie freundlich rufen und dann in die andere Richtung weglaufen. Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Hündin keinen Ruck durch die Schleppleine bekommt. Bauen Sie lediglich am Anfang ein bisschen Spannung auf, damit sie animiert wird zu folgen. Wenn Ihre Hündin Sie dann eingeholt hat, spielen Sie mindestens fünf Minuten mit ihr.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 10.05.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, wie lange ist Ihre Hündin denn schon bei Ihnen? Und auf welches Alter wird sie denn geschätzt?
    Das Zwicken in die Beine kann aus der Angst heraus entstanden sein. Vielleicht will sie den Besuch vertreiben. Es kann auch eine Maßregelung sein. Das findet man oft bei Hüte- und Treibhunden. Ich schlage vor, dass Sie Ihrem Besuch erst die Tür öffnen, wenn Sie Ihre Hündin an der Leine haben. Nehmen Sie dann bitte Ihre Hündin immer hinter sich. Damit zeigen Sie Ihrer Hündin, dass Sie sie beschützen. Wenn Ihr Besuch dann sitzt, dann darf Ihre Hündin, wenn sie möchte, vorsichtig Kontakt aufnehmen.
    Ansonsten sollten Sie viele Übungen machen, die das Selbstbewusstsein Ihrer Hündin stärken. Dazu gehören alle Aufgaben, die Ihre Hündin bewältigen kann. Was macht sie denn gerne? Kopfarbeit ist immer eine schöne Sache, um das Selbstbewusstsein zu stärken.
    Für einen sicheren Rückruf, würde ich vorerst mit Schleppleine arbeiten. Das ist jetzt in der Brut -und Setzzeit sowieso angesagt. Sobald sich Ihre Hündin ein paar Meter von Ihnen weg bewegt, würde ich sie freundlich rufen und dann in die andere Richtung weglaufen. Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Hündin keinen Ruck durch die Schleppleine bekommt. Bauen Sie lediglich am Anfang ein bisschen Spannung auf, damit sie animiert wird zu folgen. Wenn Ihre Hündin Sie dann eingeholt hat, spielen Sie mindestens fünf Minuten mit ihr.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz

  • Carkia
    Carkia
    schrieb am 01.07.2015

    Hallo . Meine Hündin ist nun schon knapp 2 Jahre bei mir ! Sie ist im Juni 2 Jahre alt geworden .
    Sie lässt die Besucher erst nach dem 3-4 Besuch in Ruhe . Manche Besucher lässt sie seit Monaten nicht in Ruhe .
    Die Idee mit der Schleppleine finde ich klasse und werde es im Urlaub ausgiebig trainieren .
    Mir ist aufgefallen das meine Hündin in der Gegenwart meines 5 jährigem Sohnes sehr aggressiv zu den Menschen ist . Bin ich mit ihr allein unterwegs , funktioniert es viel besser !
    Könnte das ein beschützerinstinkt sein ?

  • Gabriele Holz
    Gabriele Holz (Hundetrainer)
    schrieb am 02.07.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    ja, das könnte Beschützerinstinkt sein. Es könnte aber auch durchaus sein, dass sie meint, dann Ihre Aufmerksamkeit nicht vollständig zu bekommen. Interpretiere ich das jetzt falsch oder ist Ihre Hündin draußen aggressiv zu fremden Menschen?
    Ich bin jetzt leider eine Woche mit meiner Schule im Trainingsurlaub, vielleicht besteht danach die Möglichkeit, Ihr Problem noch ein bisschen genauer zu analysieren. Gerne auch telefonisch.

    Herzlichst
    Ihre Gabriele Holz

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