Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

mangelnder gehorsam

sabine1404 schrieb am 25.08.2015
Angaben zum Hund: labrador-mix, männlich, kastriert, Alter über 5 Jahre

es ist wirklich komisch mit unserem hund, zu hause ist er der liebste und aufmerksamste hund, den man sich wünschen kann, aber sobald wir draussen sind, stellt er seine ohren auf durchzug und es kommt nichts mehr bei ihm an. stimmt nicht ganz, an der leine (oft schleppleine, hab angst ihn frei laufen zu lassen) hört er auch sehr gut. nur frei laufen geht nicht, dann ist er weg!!!!

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 26.08.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    ja, weil zu Hause keine Ablenkungen sind. Nur Sie sind da. Nun gehen Sie Gassi. Er weiß vielleicht, dass Sie nicht spannend sind, sie laufen ohne geistiges Training. Natürlich läuft er VON IHNEN weg, weil er Spannung, Jagd und Erlebnisse haben will.
    Werden Sie spannend!
    Hunde ziehen von uns weg, weil wir vielleicht nicht spannend sind und nur „Gassi-gehen“.
    Ein Hund, der VOR unseren Füßen ist, trifft eigene Entscheidungen wie Kreuzen, Zerren, Bellen, weil er uns nicht zutraut, dass wir mit „Ereignissen“ (andere Hunde,Kinderwagen etc,) klarkommen.
    In allen Strukturen gibt es „Vorgesetzte“, die die Regeln bestimmen, führen und beschützen – Hunde lieben Regeln!

    Nehmen Sie bitte eine kurze Leine, die sich später verlängern lässt und versuchen Sie Ihrem Hund zuerst einmal beizubringen, dass er HINTER Ihren Füßen geht.
    Ihr Arm bleibt an der Hosennaht, atmen Sie aus, um den Druck herauszunehmen. Bleiben Sie stur – kein Leinenruck – Sie führen – basta! Gehen Sie mit dem LINKEN Fuß los und stellen Sie sich auf einen schwierigen Anfang ein. Wenn Ihr Arm nach vorne geht, haben Sie verloren! Ihr Hund wird springen, zerren und kreuzen.
    Halten Sie ihn HINTER Ihren Füßen. Wenn er da bleibt, loben, annehmen und lockerlassen der Leine zeigt dem Hund, was Sie von ihm wollen. Es ist nicht einfach, das in Worten zu erklären. Hier kann man leider bei Druck, Körpersprache und Handhaltung viele Fehler machen, wenn man es nicht gezeigt bekommt. Bleiben Sie nicht stehen, lassen Sie kein Sitz oder Schnüffeln zu, sondern gehen Sie IHREN Weg. Gehen Sie an einer Mauer oder Hauswand entlang und bestehen Sie auf Führung, indem Sie ihn etwas zurückdrängen. Setzen Sie auch gern ein Leckerchen ein, aber „keksen“ Sie ihn nicht bei Fuss. Bleiben Sie nicht stehen, sondern immer in Bewegung, damit der Hund lernt, Ihnen zu folgen.
    Wenn er Ihre Führung anerkennt, bekommt er mehr Raum. Ehe Sie ihn ziehen, gehen Sie ein Stück rückwärts – mit dem Gesicht zum Hund! - rufen, locken Sie ihn, werden Sie spannend!
    Sielen Sie viel, bieten Sie Ihrem Hund etwas. Schauen Sie auf meiner Homepage: www.hundimedia.de - da finden Sie alles, was Sie brauchen um Ihren Hund glücklich zu machen.
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Viel ERfolg - holen Sie sich den Hund zurück an Ihre Seite,
    Inge Büttner-Vogt

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