Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund hört nicht auf Rückruf

ilou schrieb am 14.03.2016
Angaben zum Hund: Chihuahua, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Hallo,
Mein Problem ist, das mein 1 Jähriger Hund (Chihuahua) nicht hört, wenn ich ihn draußen von der Leine ab mache. Ich kann rufen und sagen was ich möchte, er ignoriert einfach alles. Gehe ich langsam auf ihn zu dann läuft er weck, weil er denkt ich spiele mit Ihn fange. Tue ich ihn mit Leckerli anlocken, reagiert er auch nicht (frisst in der Regel draußen aber sowieso nichts). Für Spielzeug interessiert er sich draußen auch nicht (nur in der Wohnung). Dabei Leine ich ihn auch nicht gleich an wenn ich ihn zurück rufe, so das er davor angst haben müsste. Ich weiß nicht was ich tun soll, damit er hört wenn ich ihn zurück rufe. Manchmal geht das auch und er läuft nicht weit voraus und kommt zurück wenn man ihn ruft, aber das ist ganz, ganz, ganz selten. In der Wohnung hört er und kommt auch wenn man ihn ruft, aber draußen nicht. Somit bin ich mir auch sicher, das er versteht was man ihn sagt . Er kennt
auch nur einen bestimmten Begriff für den Rückruf, so das es nicht daran liegen kann. Gehe ich in der Entgegengesetzt Richtung, reagiert er auch nicht und läuft manchmal immer weiter und schneller. Obwohl er sonst an uns sehr hängt.
Er ist ein Chihuahua und mit sein 1 Jahr auch rassetypisch sehr verspielt, anhänglich und verschmust. Das tut er am liebsten den ganzen Tag mit mir.
Was soll ich noch tun, damit er hört, wenn ich ihn zurück rufe?

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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 14.03.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    das sichere Heranrufen üben Sie am besten mit einer Schleppleine, die Sie am Geschirr befestigen. Üben Sie dann gezielt, indem Sie immer wieder rufen und den Hund, wenn er nicht kommt, sanft zu sich herziehen. Dann bekommt er ein Leckerchen und wird sofort wieder laufen gelassen. Wenn er kommt, ohne dass Sie ihn ziehen müssen, lassen Sie Ihr Ende der Leine auf dem Boden so dass er frei läuft, Sie aber immer noch als Notbremse auf die Leine treten können. Lassen Sie den Kleinen aber IMMER zu sich herkommen, laufen Sie ihm nicht hinterher oder locken ihn sonst müssen Sie immer wieder mit dem Training von vorne anfangen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • ilou
    ilou
    schrieb am 14.03.2016

    Aber das Problem ist, er nimmt ja draußen nichts an egal ob Leckerchen oder Spielzeug

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 15.03.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Sie schreiben, er ist sehr verschmust und würde das am liebsten den ganzen Tag machen. Das bringt mich zu der Annahme, dass er Streicheleinheiten fordert und sie dann auch prompt bekommt. Das zeigt, dass er Sie super im Griff hat. ALLE Aktivitäten sollten von Ihnen ausgehen. Sie können soviel mit ihm schmusen, wie SIE wollen, aber wenn er es fordert, ignorieren Sie es. Wenn Sie das auch beim Spielen umsetzen (SIE bestimmen, wann und wie lange gespielt wird) und auf Leckerchen (er bekommt nur noch Leckerchen, wenn er was gut gemacht hat, nicht nur, weil er atmet), wird er draußen auch viel ansprechbarer sein, denn er freut sich dann über jedes Lob, jede Streicheleinheit und jedes Leckerchen.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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