Jagdtrieb bei Labrador

  
KatiundRambo schrieb am 20.02.2017   
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Hallo, mein zu allem und jeden freundlicher aber sehr stürmischer, 2-jaehriger, kastrierter Labrador, hat einen ausgeprägten Jagdtrieb. Mein einmaliger Versuch, ihn ohne Leine am Wasser / Elbe loszumachen, ohne darauf geachtet zu haben, das Enten und Gänse in der Nähe sind, wurde damit bestraft, dass er hinter diesen her ist und sie ins Wasser gejagt hat! Nur lies er nicht von ihnen ab, sondern war so von ihnen begeistert, dass er mit ihnen geschwommen bzw. er geschwommen/abgetrieben und sie dann geflogen sind! Jedes Rufen meinerseits wurde ueberhoert! Erst sehr viel Später hat er aufgegeben und ca. 100 m von mir entfernt im Wasser hat er endlich auf mein Pfeifen reagiert und kam zurück!!! Schütteln bei ihm und es ging ihm gut! Ich war nur glücklich das er zurück war! Seitdem reagiert er natürlich schon beim kleinsten Ruf von Gans oder Enten! Aber Leine bleibt dran! Wie kann ich es ihm und mir wieder ermöglichen, ruhiger am Wasser zu werden oder gar das Jagen unschmackhaft zu machen! Katzen ist ja auch so ein Thema!

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 21.02.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (3)

    Hallo ihr Hund hat nun schon einmal tollen Erfolg gehabt, was sie im Training weit zurückwirft.
    Sie müssen nun wieder ganz von vorne beginnen.
    Sie sollten 3 Bereiche "bearbeiten".
    1. den sicheren Rückruf aufbauen. Solange ihr Hund den Rückruf nicht sicher beherrscht, lassen sie ihn bitte an der Leine (Schleppleine). Ein sicherer Rückruf auch unter Ablenkung muß gut auftrainiert sein, damit er dann im Gelände und unter Ablenkung auch wirklich funktioniert.
    Viele gute Tipps zum Thema Rückruf finden sie in diesen Büchern:
    MenschHund!... komm zurück! von Ariane Ullrich und
    Abgeleint!: Entspannt ohne Leine unterwegs von Ines Scheuer-Dinger
    2. Antijagdtraining - ihr Hund soll ein Alternativverhalten erlernen. Dies bedeutet du siehst eine Ente mache .... und renne nicht hinterher. Viele Ideen finden sie dafür in diesem Buch:
    Antijagdtraining von Ariane Ullrich
    3. suchen sie sich eine Beschäftigung, wo ihr Hund seine Anlagen kontrolliert ausleben darf. Prädestiniert wäre dafür natürlich die Dummyarbeit. Ein sehr schönes Buch für den Einsteiger ist dieses:
    Dummyfieber: Das ultimative Dummytrainingsbuch für Jederhund von Tina Schnatz

    Kommen sie alleine nicht weiter oder brauchen Unterstützung finden sie Adressen für Hundetrainer z.B. auf den Seiten des BHV unter www.hundeschulen.de

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick
    zertifiziierter Hundetrainer/Verhaltensberater IHK/BHV

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