Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

hört nicht wenn andere Tiere in dee nähe sind?

mariong schrieb am 15.04.2015
Angaben zum Hund: Berger des Pyrenees, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Wenn wir mit unserer 2 Jahre alten Hündin spazieren gehen zieht sie extrem an der leihen. Wenn wir sie dann abmachen auf dem Feld da sie sehr viel Power hat und wir mit ihr spielen ist alles in ordnung doch sobald Vögel Katzen andere Hunde usw. In Sichtweite sind ist sie weg hört nicht mehr und es dauert ewig bis sie wieder bei uns ist auch rufen und weglaufen bringt nichts . Leugnen wir sie an und laufen an anderen Hunden vorbei ist sie kaum noch zu halten. Wie können wir das in den Griff bekommen

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 15.04.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Tag,
    offensichtlich hat Ihre Hündin gelernt, dass sie mit Ziehen meistens ans Ziel kommt.
    Hunde ziehen an der Leine, weil sie es so gelernt haben. Oder, besser gesagt, nicht anders gelernt haben. Wenn Herrchen/Frauchen dem Hund mit ausgestrecktem Arm überallhin folgt, wird der Hund natürlich auch weiter immer dahin gehen, wo er hin will. Er kann es ja, manchmal mit einem Gewicht am anderen Ende der Leine, aber es geht. Hunde lernen durch Erfolg oder auch Mißerfolg.
    Deswegen hier mein Tipp: NIE dem Hund folgen, wenn er zieht, damit er keinen Erfolg hat. Bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist (das braucht etwas Geduld) oder, wenn Ihr Hund richtig feste zieht, drehen Sie um und gehen zurück.
    Am besten reagieren Sie schon, wenn er versucht, Sie zu überholen. SOFORT umdrehen und zurückgehen.
    Sehr wichtig ist, den Hund NIE ziehen zu lassen. Wenn er einmal Erfolg hatte, versucht er es immer wieder und Sie müssen wieder von vorne anfangen.
    Wenn die Kleine das gelernt hat, wird es evtl. auch leichter, an anderen Hunden vorbeizugehen. Wichtig ist, dass, wenn sie nicht mehr zu halten ist, nicht schimpfen, reden oder versuchen, sie abzulenken. Damit erreichen Sie das Gegenteil. Gehen Sie nochmal zurück oder etwas abseits vom Weg, bis sie sich wieder bruhigt hat. Nehmen Sie auch nicht die Leine schon kurz, wenn Sie einen Hund sehen. Das ist für Ihre Kleine das Zeichen: AUFREGEN.
    Um dem Hund das Herankommen auf Zuruf beizubringen, ist eine Schleppleine am besten und sichersten (5m lange Leine/Seil). Damit üben Sie zuerst ohne Ablenkung. Sie rufen, der Hund kommt nicht, Sie ziehen ihn sanft zu sich, loben und lassen ihn wieder laufen. Dann können Sie wohin gehen, wo andere Hunde sind und genauso weiterüben.
    Im Garten würde ich ihn auch nur mit der Leine laufen lassen damit Sie immer die Kontrolle haben. Der Kleine muss lernen, dass er IMMER auf Ihr Rufen reagieren muss. Dabei müssen Sie aber auch konsequent sein. Wenn er einmal wieder damit durchgekommen ist, nicht zu hören, müssen Sie wieder von vorne anfangen.
    Zusätzlich würde ich auch darauf achten, dass die Hündin ausgelastet ist. Als Berger des Pyrenees ist sie ein Arbeitshund und braucht Arbeit. Da bietet sich Agility, Fährtentraining und Dummytraining an. Wenn sie sicher frei laufen kann, wird das auch eine Erleichterung sein, denke ich.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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