Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Kläffen

  Sachsen-Anhalt
LucyEldo schrieb am 03.01.2018   Sachsen-Anhalt
Angaben zum Hund: Mischling und Chihuahua, weiblich, kastriert, Alter 4-10 Jahre

Meine Hündin Mischling 8 Jahre bellt jeden Hund und auch Leute mit Mütze an und knurrt auch dabei und bei Hunden ganz schlimm sind die außer Sichtweite rennt sie zu der Wiese wie eine wilde und pinkelt dann.Der kleine Chihuahua rüde 6 Jahre bellt dann natürlich immer mit.Kann machen was ich will aber sie hört nicht auf den anderen anzubellen und dabei zu ziehen.

Vielen Dank für die Meldung dieses Beitrages. Wir werden Deine Nachricht schnellst möglich prüfen!
Sie werden nun bei neuen Antworten benachrichtigt!
Sie werden nicht mehr bei neuen Antworten benachrichtigt!

Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 04.03.2018
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Abend,
    Holen Sie sich das Vertrauen Ihres Hundes zurück! Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Hunde versuchen alles „weg zu bellen“, wenn sie uns nicht zutrauen, mit der Situation klar zu kommen.
    Bauen Sie Vertrauen auf:
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht an der Leine HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund oder eine Leinen-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung und nehmen Sie den Blickkontakt heraus. Bleiben Sie in Bewegung und lassen Sie ihn nicht am Rand sitzen, das baut unnötig Stress auf.
    Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Bei Ihnen ist es vielleicht auch das Problem, dass Sie zu lange in die Situation hineingehen. Rufen Sie früher ab, leinen Sie früher an, seien Sie immer vorausschauend und ein bisschen fixer als Ihr Hund.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!!!!!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Nach einer Weile wird Ihr Hund schon selbst an Ihre andere Seite gehen, weil er sich dort wohl fühlt und auf Ihren Schutz vertraut – das ist für Sie ein tolles Gefühl!
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
    Homepage www.hundimedia.de
    Artikel in der HundeWelt und bei Youtube
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

Möchtest Du auch einen Ratschlag zu Deinem Problem?
Dann stell jetzt eine eigene Frage!

Neue Frage stellen

Bitte hier einloggen, um auf die Frage zu antworten.

Weitere Fragen zu diesem Thema:

krankhafte Welpenliebe

Die Nachbarin meiner Tochter hatte bis vor kurzem einen 1!/2... mehr

Bei anderen Hunden gibt es kein halten mehr

Wenn meine Malteser Hündin (4 Jahre alt) beim spazieren gehen... mehr

Zieht extrem bei anderen Hunden und Katzen

Ich habe eine Boxerhündin von 2 Jahren. Ich habe sie erst mit einem... mehr

Hund bellt meist aggressiv zurück

Unser hund (fast 2 Jahre) kann einfach nicht an hunden vorbeigehen... mehr